Grüne wollen Tauschbox: Bürger bringen Gelesenes und nehmen andere Literatur mit

Bücher aus der Telefonzelle

Mini-Bücherei: In Staufenberg-Escherode wurde im Dezember die kleinste Bibliothek Südniedersachsens in einer Telefonzelle in Betrieb genommen. Die Idee ist, Lesestoff auszutauschen. Foto: Huck

Baunatal. Die Baunataler Grünen wollen eine Bücher- und Medientauschbox in der Innenstadt haben, zum Beispiel in Form eines Schrankes oder einer alten Telefonzelle. Einen entsprechenden Antrag wird die Ökopartei in der nächsten Stadtverordnetensitzung am kommenden Montag stellen.

Idee ist, dass die Baunataler gelesene Bücher in die Box stellen und sich dort anderen Lesestoff holen.

Nach dem Willen der Grünen sollen Stadtbücherei oder Stadtverwaltung die Box bereitstellen, das Geld soll aus dem Etat der Bücherei genommen werden. Auch könne das Rathaus prüfen, ob ein Zuschuss aus der Sparkassenkulturstiftung Landkreis Kassel zu haben sei.

Um die Telefonzelle oder den Schrank vor Wind und Wetter zu schützen, schlagen die Grünen als Standort die Glaspassage am Baunataler Marktplatz vor. Es sei aber auch ein anderer Platz denkbar. Doch müsse durch soziale Kontrolle Verwüstung vorgebeugt werden.

Bündnis für Naturschutz

In einem weiteren Antrag für die Stadtverordnetensitzung fordern die Grünen, dass Baunatal dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ beitreten soll. Damit könne die Naturschutzarbeit vor Ort forciert werden, zudem werde interkommunaler Austausch erleichtert. (ing) 

Öffentliche Sitzung des Stadtparlaments am Montag, 4. Februar, ab 18 Uhr, Stadtverordnetensaal des Rathauses.

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