Von Baunatal ging es nach Texas: Laura Frankfurth war mit dem Parlamentarischen Patenschaftsprogramm in den USA

Viele interessante Eindrücke: Laura Frankfurth aus Baunatal war ein Jahr als Austauschschülerin in den USA. Foto: De Filippo

Baunatal. Ein Jahr in den USA verbringen: Davon träumen viele junge Menschen. Laura Frankfurth aus Baunatal hat sich diesen Wunsch erfüllt und war mit dem Parlamentarischen Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestags (PPP) in den Staaten.

Seit ein paar Tagen ist die 16-Jährige zurück - und muss sich erst mal wieder an die deutsche Heimat gewöhnen.

„Für mich war schon sehr früh klar, dass ich ins Ausland möchte“, erzählt die Schülerin. Das Austauschprogramm des Bundestags habe sie und ihre Familie überzeugt, weil es gut organisiert sei und einen spannenden thematischen Schwerpunkt habe: Die teilnehmenden Jugendlichen bekommen nämlich zwei Paten zur Seite gestellt - ein Mitglied des Deutschen Bundestags und einen Abgeordneten des US-Kongresses. Sie geben den Schülern einen Einblick in ihre Tätigkeiten. „Das war toll, weil ich mich sehr für Politik interessiere“, sagt Laura.

Für die Baunatalerin, die zuvor noch nie in den USA war, begann das Austauschjahr mit einem Seminar in Washington. Danach ging es weiter in das texanische Städtchen Howe, das etwa eine Stunde von Dallas entfernt ist. Untergebracht war die 16-Jährige bei einer Familie mit zwei etwa gleichaltrigen Gastgeschwistern. Und überhaupt führte Laura in den USA das Leben eines normalen amerikanischen Teenagers: Sie besuchte die Highschool und war Teil des Volleyballteams. „Sport hat dort eine große Bedeutung für die Jugendlichen“, erzählt sie. Und das neue Hobby habe ihr geholfen, Kontakte zu knüpfen.

Das Jahr in Amerika habe sie selbstbewusster gemacht, sagt Laura Frankfurth. Zudem habe sie viel über die amerikanische, aber auch über die deutsche Kultur gelernt: „Ein Blick von außen kann sehr aufschlussreich sein. Man weiß vieles mehr zu schätzen.“

Wie es für die 16-Jährige weitergeht? Erst einmal möchte sie auf der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Kassel ihr Abitur machen. „Und im September absolviere ich bei meinem Paten, dem Bundestagsabgeordneten Thomas Viesehon, ein Praktikum.“ In die USA zurückkehren möchte Laura auf jeden Fall. Schon allein wegen der vielen netten Menschen, die sie im vergangenen Jahr begleitet haben.

Von Pamela De Filippo

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