Schnäppchenjäger stürmten neuen Saturn-Markt im Ratio-Land

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Baunatal. Flachbildfernseher, Smartphones, Kopfhörer oder Stabmixer zu Schnäppchenpreisen: Diese Angebote lockten beim Öffnen der Türen schätzungsweise rund 150 Kauflustige aus der Region in den Saturn-Markt im Ratio-Einkaufscenter in Hertingshausen.

Bereits um 5.30 Uhr warteten zwei Dutzend Schnäppchenjäger vor den gläsernen Türen des mit einen roten Band abgesperrten Eingangsbereichs von Saturn. Die ersten Mitarbeiter des Technikmarkts waren schon eine Stunden früher eingetroffen, genauso eine Reihe von Security-Kräften, die für einen geordneten Ablauf ders frühmorgendlichen Einkaufsspektakels sorgen sollten.

Während die ersten Kunden schon vor der Absperrung eintrafen, stimmte Saturn-Manager Bernd Brückner die Mitarbeiter mit einer motivierenden Rede auf den Verkaufstag ein: Mit kompetenter Beratung und Freundlichkeit werde man in Baunatal der Kokurrenz im Internet Paroli bieten.

Vielen Schnäppchenjägern sah man dann an den müden Augen an, dass sie nach einem langen Fußballabend mit dem Spiel Portugal-Spanien nur wenige Stunden Schlaf gefunden hatten. Um Punkt sechs Uhr schob eine Mitarbeiterin die Glasschiebetüren beiseite.

Die Kunden strömten herein, begleitet vom Klatschen der Saturn-Mitarbeiter, die für die Kaufwilligen am Eingang Spalier standen. Trotz des Andrangs lief die Schnäppchenjagd gesittet ab, ohne drängeln und schubsen. „Das gab keinen Stress“, bestätitgte Martin Fehling aus Wabern, der schon um zwanzig nach sechs mit seinen Einkäufen in der Schlange vor der Kasse stand.

Eröffnung: Saturn im Ratio-Land

Der Fernmeldetechniker kaufte nicht nur für sich mehrere Geräte sondern auch einen iPod für einen Freund. Das frühe Aufstehen um fünf Uhr habe sich wegen der günstigen Eröffnungspreise gelohnt, sagt der Telekom-Techniker. Zeit, die Dinge nach Hause zu bringen, hatte er allerdings nicht mehr. Um 8 Uhr wurde er bereits von seinem Arbeitgeber in Homberg erwartet.

Aktualisiert um 14.54 Uhr.

Drei Kassen weiter warteten die Elgershäuserin Sonja Gall und ihre Tochter Sophia geduldig in der Schlange. Im Einkaufswagen lag ein schicker Flachbildfernseher, den die Tochter bekommt. Sie sei froh noch einen ergattert zu haben, obwohl sie erst kurz nach sechs Uhr in den Markt gekommen sei, meinte Sophia. Mit dem Ausprobieren musste die 14-Jährige allerdings noch warten. Nach dem Einkauf wartete der Unterrricht an der Erich-Kästner-Schule. Mit leichterem „Gepäck“, nämlich zwei preiswert erstandenen Kopfhörern, standen der Student Tim Brückner (20) und sein Bruder Morris (13) aus Fritzlar in der Schlange vor der Saturn-Kasse. Stress habe der frühe Einkauf nicht bereitet, sagt Tim. „Aber das Warten vor der Kasse nervt.“

Von Peter Dilling

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