Innenstadt: Einmündungsbereich am Aldi wird umgestaltet

Baustelle: Ein Kreisel für mehr Sicherheit

Baunatal. In den nächsten Monaten werden Autofahrer immer wieder auf Hindernisse stoßen: In der Baunataler Innenstadt – beim Aldi-Markt am Rande des Einkaufszentrums – wird seit Wochenbeginn gebaut. Zuerst entsteht ein Kreisel.

Am Dienstag fiel auch symbolisch der Startschuss für ein zweiteiliges Bauprojekt, das bis Frühsommer 2013 dauern wird. Der Kreisverkehr und der Abschnitt von der Rudolf-Diesel-Straße bis zur Langenbergstraße als erster Teil sollen Weihnachten fertig sein.

Aktualisiert um 16.25 Uhr

Ziel ist zunächst, auf der Friedrich-Ebert-Allee den unübersichtlichen Einmündungsbereich am Aldi zu entschärfen. Parallel zum Bau des Kreisels und danach soll die Friedrich-Ebert-Allee – eine der Hauptachsen Baunatals – von vier auf zwei Spuren zurückgebaut werden. Deshalb werden die Bauarbeiten ab Anfang 2013 vermutlich weitere vier bis fünf Monate dauern.

Für das Verkehrsprojekt kalkuliert die Stadt Baunatal Kosten von knapp drei Millionen Euro. Große Freude löste im Rathaus aus, dass fast eine Million davon das Land Hessen zuschießt. „Eine wunderbare Situation“ nannte Bürgermeister Manfred Schaub den Umstand, dass damit Planungssicherheit für das gesamte Vorhaben herrsche. So könne der zweite Teil von der Langenbergstraße bis zum Einmündungsbereich am Hotel Scirocco, wo auch ein Kreisel entstehen soll, schon parallel zum ersten Teil vorbereitet werden. Denn eine Detailplanung gibt es dafür noch nicht.

Umleitung rund um die Stadt

830.000 Euro sind für den ersten Bauabschnitt vorgesehen. Der erfordert zeitweise Vollsperrungen – wie zurzeit von der Rundsporthalle bis zur Kreisel-Baustelle. Eine Umleitung führt um die Innenstadt, Aldi-Markt an der Johann-Siegmund-Schuckert-Straße sowie Parkdeck der Stadthalle und Parkplatz Langenbergwiese bleiben aber vorerst von Osten her mit dem Auto erreichbar. Erste Stadträtin Silke Engler sagte am Dienstag zu, dass auch noch Hinweisschilder auf Hotel Ambassador und Aldi angebracht werden.

Auf der Friedrich-Ebert-Allee wird es künftig nur eine Fahrspur statt jetzt zwei Streifen pro Richtung geben. Dazwischen wird ein mit heller Farbe abgesetzter Mehrzweckstreifen angelegt, der ermöglichen soll, haltende Fahrzeugen zu passieren. Fußgängern soll er das Überqueren der Straße erleichtern. Zur Rudolf-Diesel-Straße hin dient der flexible Mittelstreifen als Linksabbiegerspur.

An den Seiten sind Längsboxen zum Parken und Bäume vorgesehen. Dahinter sollen Rad- und Gehwege verlaufen. Auf Höhe der Musikschule ist eine Bushaltestelle für Schulkinder vorgesehen. Sobald die zweite Hälfte des Kreisels an der Reihe ist, nach wahrscheinlich neun Wochen, wird die Ebert-Allee voraussichtlich bis Mitte Dezember von der Langenbergstraße bis zur Baustelle gesperrt.

Durchmesser von 30 Metern

Der Kreisel auf der Friedrich-Ebert-Allee in Altenbauna wird einen Durchmesser von 30 Metern haben: 20 Meter Innenteil plus rundherum eine sechs Meter breite Straße. An allen Zufahrten – die vierte wird zum Parkplatz Langenbergwiese führen – sind Zebrastreifen vorgesehen. Die Fahrbahnen der Friedrich-Ebert-Allee werden nach dem Rückbau 3,25 Meter breit sein, so heißt es ferner aus dem Rathaus.

Von Ingrid Jünemann

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