Baunatal beteiligt sich an Windpark auf den Langen Bergen

+
So könnte es werden: Windkraftanlagen schauen aus einem Waldstück bei Freiburg heraus. Die Stadt Baunatal will sich jetzt an einem solchen Projekt mit drei anderen Kommunen auf den Langen Bergen beteiligen.

Baunatal/Schauenburg. Die Stadt Baunatal beteiligt sich an einem Windpark auf den Langen Bergen. Das beschlossen die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am Donnerstag einstimmig. Gemeinsam mit den Nachbarkommunen Edermünde, Niedenstein und Gudensberg sollen Windräder entstehen. 

Geplant ist, diese auf dem Höhenzug zwischen der Straße Richtung Niedenstein und Gudensberg, westlich der VW-Stadt zu errichten.

Wieviele Windräder dort aufgestellt werden sollen, sei noch unklar, sagt Erste Stadträtin Silke Engler-Kurz im Gespräch mit der HNA. Zunächst werde ein faunistiches Gutachten erstellt. Dabei solle untersucht werden, welche Tierarten in dem Gebiet verbreitet seien. Eigentümer der Waldflächen, die an die vier Kommunen angrenzen, sind ausschließlich Waldinteressentenschaften.

Wichtig ist der Stadt Baunatal, dass es ein Projekt mit Bürgerbeteiligung gibt. Außerdem, so die Vizebürgermeisterin, solle die Wertschöpfung in der Region bleiben. Wenn also ein Unternehmen an dem Projekt beteiluigt werde, solle es eins aus Nordhessen sein. „Es gibt aber noch keine Beschlüsse dazu.“ Und natürlich müsse untersucht werden, ob es genug Wind dort gebe, um eine solche Anlage wirtschaftlich betreiben zu können.

Von Sven Kühling

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Ausgabe der HNA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.