Anbau für 150.000 Euro: Mehr Platz für Feuerwehr Großenritte

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Mehr Raum für die Feuerwehr Großenritte: Um Platz für die modernen Löschfahrzeuge zu schaffen, wird der Umkleidebereich im Feuerwehrgebäude in Großenritte aus dem Kernbereich in einen separaten Raum verlegt. 7

Baunatal. Um den Raumbedarf der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr zu decken, wird seitlich der alten Linde ein Anbau für ein zusätzliches Mannschaftstransportfahrzeug errichtet.

Außerdem wird ein neuer Damenumkleidebereich geschaffen.

Bürgermeister Manfred Schaub (SPD) leitete das mit insgesamt 150.000 Euro veranschlagte Projekt gemeinsam mit dem stellvertretenden Wehrführer Stefan Hempel und Bauamtsleiter Uwe Schenk ein. Die Feuerwehr verdiene, unterstützt zu werden. Es sei Aufgabe der Stadt, gute Rahmenbedingungen für die Stadtteilwehren und für den Dienst der ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu schaffen, sagte Schaub während eines symbolischen Spatenstichs in Großenritte.

Um die Baufläche für den Anbau frei zu machen, musste ein Trafohäuschen verlegt werden. Die Kosten für dessen Demontage und der Aufbau vor dem Vereinshaus Alte Schule beliefen sich allein auf 21.000 Euro. Die wichtigsten Bauvorhaben für den seitlichen Anbau wurden an die örtlichen Firmen Bau- und Holzbaufirmen Eskuche und Hellmuth vergeben.

Stefan Hempel dankte der Stadt Baunatal für die „notwendige Erweiterung“. Er hoffe auf eine schnelle Bauzeit, sagte der stellvertretende Wehrführer, zumal die Schaffung eines separaten Umkleidebereichs aus organisatorischen Gründen dringend sei. Viele der insgesamt 42 Einsatzkräfte müssten sich vor Einsätzen in der großen Fahrzeughalle umziehen, so Hempel weiter. Auch die Jugendfeuerwehr sei auf 18 aktive Mitglieder gewachsen.

Der Bürgermeister unterstrich vor Kommunalpolitikern und Brandschützern, dass die Stadt auch in Zeiten geringerer Einnahmen immer das erforderliche Geld für die Feuerwehr bereitgestellt habe. Entsprechend werde man auch in der neuen Brandschutzbedarfs- und Entwicklungsplanung Mittel für Anschaffungen und bauliche Sanierungsmaßnahmen bei den Feuerwehren berücksichtigen, so Schaub.

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