Acht neue Gruppenräume für 2,5 Millionen Euro

Ansturm auf Ganztagsschule in Baunatal

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Letzte Erweiterung: Im jahr 2009 bekam die Friedrich-Ebert-Schule eine Mensa. Jetzt will der Landkreis das Ganztagsangebot am Baunsberg weiter ausbauen. Bis 2018 soll es einen Anbau mit acht bis zwölf Gruppenräumen geben.

Baunatal. Die Friedrich-Ebert-Schule in Baunatal gehört zu den wenigen echten Ganztagsschulen im Landkreis Kassel. Der Ansturm ist so groß, dass nun ein Anbau an geplant wird.

Für 2,5 Millionen Euro sollen bis zum Jahr 2018 auf der Vorderseite acht bis zwölf neue Gruppenräume vorrangig für die Ganztagsbetreuung am Baunsberg entstehen.

„Die Architektenplanung ist jetzt in der Ausschreibung“, berichtet Landkreissprecher Harald Kühlborn zum aktuellen Stand. Dass sich die Kreisverwaltung noch nicht auf eine genaue Anzahl von Räumen festgelegt habe, liege an der Entwicklung des benachbarten Wohngebietes. Die Wohnbebauung habe Auswirkung auf die Betreuungszahlen, und diese habe wieder Auswirkung auf die Gebäudeplanung.

Neue Wohnungen

In der Nachbarschaft entstehen demnächst mehrere hundert neue Wohnungen. Zum einen wachsen Häuser auf einer Freifläche an der Akazienallee, zum anderen schafft die Wohnungsbaugesellschaft GWH neuen Wohnraum in der von ihr verwalteten Siedlung am Baunsberg.

Aber selbst ohne diesen damit verbundenen Zuzug von Menschen ist die Friedrich-Ébert-Schule mit ihrem Schwerpunkt „Gesundheitsfördernde Schule“ sehr beliebt. „Wir hätten die Erweiterung deshalb sowieso gemacht“, betont der Landkreissprecher.

Das bestätigt auch Schulleiter Helmut Ellenberg. „Der Bedarf wächst kontinuierlich“, sagt er. Bereits jetzt stoße die Schule mit 120 Kindern in der Ganztagsbetreuung an ihre Kapazitätsgrenze. Insgesamt besuchen 300 Jungen und Mädchen die Friedrich-Ebert-Schule. Ellenberg wartet deshalb dringend auf den Anbau.

Bisher werden die Gantgaskinder in den herkömmlichen Klassenräumen betreut. Das soll sich laut Schulleiter mit dem Anbau ändern.

Elterngespräche

„Wir bekommen dann kleinere Gruppenräume“, sagt er. Diese könne die Schule auch mal für Besprechungen und Elterngespräche nurtzen. „Solche Räume haben wir bislang gar nicht an der Schule.“

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