Fertigstellung in 2017

Autohaus Bindschus in Baunatal investiert 500.000 Euro für neue Seat-Halle

Sie treffen heute die Entscheidungen: Holger Bindschus und Schwester Christiane Bindschus-Hasper wollen die Ausstellungsfläche jetzt noch einmal vergrößern. Foto: Kühling

Baunatal. Das Autohaus Bindschus an der Kirchbaunaer Straße in Altenbauna soll weiter wachsen. Laut Geschäftsführer Holger Bindschus soll im nächsten Jahr eine zusätzliche Ausstellungshalle für Seat-Fahrzeuge entstehen. Kosten: rund 500.000 Euro.

Kontinuierlich hat sich das Unternehmen in den 44 Jahren seit der Firmengründung durch Wolfgang Bindschus vergrößert. „Ursprünglich hatten wir mal 6000 Quadratmeter Fläche, jetzt sind es 12.000“, erläutert Holger Bindschus (51).

Gestartet ist der Betrieb 1971 als Händler für die Automarken Audi und NSU. 1976 kam dann Volkswagen hinzu, nachdem sich Audi und VW zu einem großen Autokonzern zusammengeschlossen hatten. Seit 1997 ist Seat mit dabei.

Auch die stetig steigende Zahl von Mitarbeitern zeigt die Entwicklung der Firma in Altenbauna: Waren es zum Start acht Mitarbeiter, zählt Holger Bindschus jetzt rund 40 Beschäftigte. Nach dem Rückzug von Firmengründer Wolfgang Bindschus und Ehefrau Ute aus dem Geschäftsbetrieb vor zehn Jahren ging das Unternehmen an Holger Bindschus und dessen Schwester Christiane Bindschus-Hasper (45) über.

Sie treffen heute die Entscheidungen: Holger Bindschus und Schwester Christiane Bindschus-Hasper wollen die Ausstellungsfläche jetzt noch einmal vergrößern. Foto: Kühling

Und was hat sich in den 44 Jahren besonders geändert? Die Firma werde ständig von den Konzernmarken getestet, erläutert Holger Bindschus. Von Audi und VW sei der Test für 2015 schon durch, Seat stehe noch aus. „Wir haben einen Erfüllungsgrad von 100 Prozent.“ Und: Bei den Anforderungen an die heutige Technik in den Autos müssten die Mitarbeiter stetig geschult werden. „Dadurch setzen wir uns auch vom normalen Handel ab.“

Grundsätzlich habe sich die Arbeitsweise geändert, betont der Firmenchef weiter. „Wir haben uns vom Reparatur- zum Dienstleistungsbetrieb entwickelt.“ Autos holen und bringen, Ersatzwagen organisieren, Hotels buchen - das alles gehört mittlerweile zur Aufgabe der Mitarbeiter dazu. Holger Bindschus ist immer noch fasziniert von Autos. „Ein guter Motor und ein schönes Design - das macht ein Auto aus“, betont er. Die Zukunft sieht der 51-Jährige in der Elektromobilität. „Auch wenn das nur eine Zwischenlösung ist.“  

Die nahe Zukunft bedeutet für die Familie jetzt aber erst einmal: Erweiterung der Ausstellungsfläche. Schon 2017 soll die neue Seat-Halle fertig sein.

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