Ostseite der Heinrich-Nordhoff-Straße

Bauarbeiten in Baunatal haben begonnen: Vollsperrung nur im Sommer

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Bauarbeiten laufen auf Hochtouren: Bagger räumen auf der Ostseite der Nordhoff-Straße die letzten Asphaltbrocken weg. Der Verkehr wird in beide Richtungen auf der gegenüberliegenden Straßenseite geführt (im Vordergrund). 

Baunatal. Die Geschäftsleute und Bewohner auf der Ostseite der Heinrich-Nordhoff-Straße in Baunatal müssen sich an den Lärm von Baggern und schweren Baumaschinen gewöhnen.

Die Baustelle vor ihren Eingängen läuft auf Hochtouren. Schon hat der Bagger die Asphaltdecke der Fahrbahn und der Parkplätze abgenommen.

Die Autos rollen auf der gegenüberliegenden Seite der Straße auf schmalen Fahrbahnen in beiden Richtungen. „Es klappt gut mit dem Verkehr“, sagte Bürgermeister Manfred Schaub, als er und Horst Brixel vom Fachbereich Bauen und Umwelt zum Wochenende den Fahrplan für die Baustelle den Anwohnern erläuterte.

Schaub freute sich über den durch das relativ milde Wetter begünstigten, frühen Start der Bauarbeiten. „Wir wollen vor dem Winter fertigt werden“, sagte er. Grund zur Freude gebe es auch für die Stadtwerke. Die Bewohner des ganzen Straßenzugs würden sich wohl an das Fernwärmenetz anschließen. Im Zuge der 1,6 Millionen Euro teuren Sanierung der Nordhoff-Straße wird eine Lücke im Fernwärmenetz der Stadt zwischen der Altenritter Straße und der Kirchbaunaer Straße geschlossen.

Wegen der Verlegung mächtiger Fernwärmerohre, neuer Kanalrohre und des Austauschs der Hauptwasserleitung werden die Tiefbauarbeiten im östlichen Teil der Straße langwierig. Sie werden nach der Schätzung von Brixel bis April oder Mai dauern.

Die gute Nachricht für Autofahrer: Zu einer Vollsperrung wird es auf der Nordhoff-Straße wohl nur für zwei bis drei Wochen im Sommer kommen. Der Verkehr werde dann über die Friedrich-Ebert-Allee und die Langenbergstraße umgeleitet, kündigte Brixel an. Wenn die Ostseite fertig ist, werden beide Richtungsfahrbahnen auf diese Seite verlegt.

Nach Abschluss der Sanierung wird die Nordhoff-Straße nur noch jeweils eine Richtungsfahrbahn haben und in der Mitte einen Mehrzweck- streifen, wie man ihn von der Friedrich-Ebert-Allee kennt.

Die Stadt hat provisorische Parkplätze gegenüber der Baustelle eingerichtet, damit die Geschäfte nicht von ihren Kunden abgeschnitten werden. Das sei alles mit den Anwohnern im Vorfeld so abgesprochen worden, sagte Schaub.

Diese müssen zwar nicht für den Straßenbau, dafür aber für die Verlegung neuer Wasserhausanschlüsse in die Tasche greifen. Ihr Trost: Die bisherigen, in die Jahre gekommenen Wasserleitungen sind bisher an den Bingeweg angeschlossen.

Nun erfolgt der Anschluss von der Nordhoff-Straße her. Da dieser Weg kürzer ist und die Hauptleitung gerade ohnehin neu verlegt wird, kommt es für die Anlieger deutlich günstiger.

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