Umzug von der Grundschule "Am Stadtpark"

Baunatal erweitert Angebot: Hort zieht in die Kästner-Schule

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Nachmittagsbetreuung von Grundschülern an der Erich-Kästner-Schule: Leonie (von links), Paula, Maja, Finn, Erzieher Bernd Morgenroth, Lea und Livia freuen sich über große Räume.

Baunatal. Es wurde eng bei der nachmittäglichen Betreuung von Grundschulkindern in den städtischen Einrichtungen. Für den Bürgermeister ein gutes Zeichen, denn der Zuwachs belegt, dass die Bevölkerungszahl in Baunatal steigt. Doch für die Unterbringung der Schüler musste eine Lösung gefunden werden.

Zusammen mit dem Kreis Kassel wurde das Problem jetzt behoben: „Wir haben es in Zusammenarbeit mit den betroffenen Schulen erreicht, dass die von der Stadt Baunatal organisierte Betreuung von bis zu 36 Grundschulkindern bis 15 Uhr statt in der Schule Am Stadtpark in zur Verfügung stehenden Räumen der Erich-Kästner-Schule erfolgen kann“, sagt Landrat Uwe Schmidt (SPD).

Eigener Bereich in der Schule

Die Erst- bis Drittklässler haben in der Schule einen eigenen Bereich. Zwei große Räume für Hausaufgaben und Spiele wurden eingerichtet. Unweit der Aufenthaltsräume werden die Kinder in der Mensa versorgt. Direkt vor der Tür können die Schüler den Außenbereich der Schule nutzen.

Insgesamt gibt es in der Stadt drei Standorte der sogenannten kooperativen Schulbetreuung der Stadt Baunatal. Symbolisch wurde die Einrichtung an der Erich-Kästner-Schule von Landrat Uwe Schmidt und Bürgermeister Manfred Schaub (SPD), zusammen mit den ersten 18 Kindern in der Nachmittagsbetreuung eröffnet. Seit Herbst 2014 hat die Stadt Baunatal ein eigenes Konzept aufgelegt, welches von den Eltern gut aufgenommen wird: „Das zeigt, dass wir die richtige Entscheidung für mehr Familienfreundlichkeit getroffen haben“, sagt Bürgermeister Schaub und findet bei der Eröffnung lobende Worte für die Erzieher und Betreuer. „Ein Dank an alle, die sich um die Betreuungsangebote kümmern. Die Eltern sollen verlässlich wissen, wie ihre Kinder untergebracht sind“, fügt er hinzu.

120.000 Euro kostet die Nachmittagsbetreuung in den drei Quartieren jährlich, die auf Dauer bestehen bleiben sollen.

Auch die Verantwortlichen der Erich-Kästner-Schule sind von dem Konzept überzeugt. Neben der Betreuung können sich die Schüler an eine andere Schulform gewöhnen, in die sie nach der Grundschulzeit wechseln könnten. Der stellvertretende Schulleiter Stefan Asmus freut sich über den jungen Zuwachs an der Schule: „Als Kreis und Stadt uns den Vorschlag gemacht haben, haben wir gern geholfen.“

Sorgen, dass es wieder eng wird, gibt es für die Betreuung der Grundschulkinder vorerst nicht mehr.

Von Axel Schürgels

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