Spielen, wo Eltern arbeiten

Baunatal: VW-Werk bietet Ferienbetreuung an

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Volle Konzentration: Milan (links) und Ben-Luca, beide acht Jahre alt, lernen bei der Ferienbetreuung bei VW in Baunatal, wie sie Lastwagen beladen müssen, damit die Ware nicht verrutscht.

Baunatal. Dort spielen, wo Mama und Papa arbeiten – das können 50 Kinder der Mitarbeiter des VW-Werks in Baunatal. 

Als Teilnehmer der Ferienbetreuung verbringen sie ihre erste Ferienwoche auf dem Werksgelände. Vormittags besuchen sie dort die Werksfeuerwehr, basteln Schlüsselanhänger in der VW-Akademie oder verpacken Fahrzeugschlüssel für den Versand. Nachmittags machen die Kinder Sport, malen, basteln und spielen.

„Die Ferienbetreuung ermöglicht es den Mitarbeitern, ihre Kinder während der Arbeitszeit im Betrieb unterzubringen“, sagt Michaela Schneider, Referentin für Beruf und Familie des VW-Werks in Baunatal. Seit 2012 organisiert Schneider gemeinsam mit den einzelnen Abteilung sowie dem Betriebsrat das Programm für die Herbstferien.

Natürlich könne VW nicht die Kinder jedes Mitarbeiters betreuen. Die Eltern müssen sich vorab bewerben, anschließend werden die Teilnehmer ausgelost. „In diesem Jahr hatten

wir etwa 160 Bewerbungen“, sagt Schneider.

Sowohl bei den Eltern als auch bei den Kindern sei das Programm so beliebt, weil die Teilnehmer im Werk unmittelbar erführen, wo die Eltern arbeiten und was sie Tag für Tag im Werk tun. „Wir wollen, dass unser Programm einen großen Bezug zur täglichen Arbeit der Eltern hat“, sagt Schneider. So würden abstrakte Erzählungen der Eltern für die Kinder konkret.

VW in Baunatal ist nicht das einzige Werk, das die Ferienbetreuung organisiert: Andere Standorte wie etwa Osnabrück haben ähnliche Angebote. Das Programm in Baunatal wird unterstützt von der Audi BKK sowie der Organisation Impuls Soziales Management. 

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