Einschränkungen für Autofahrer

Baunataler Innenstadt: Freie Fahrt ab Ende Dezember

Geht eng zu: Autos haben am Eingang zur Marktstraße jetzt nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr. Mit dem Beginn der Asphaltarbeiten hat der letzte Abschnitt zum Umbau der Kirchbaunaer Straße begonnen. Fotos: Kühling

Baunatal. Der Umbau der Kirchbaunaer Straße in Baunatals Innenstadt geht in die letzte Phase. Die Asphaltarbeiten haben begonnen, im Bereich des Parkplatzes Marktstraße entsteht für Fußgänger ein neuer, 15 Meter breiter Zugang zur Innenstadt.

Ab 19. Dezember, so kündigt Bauamtsleiter Uwe Schenk an, können Autofahrer die seit dem Frühjahr gesperrte Straße wieder nutzen.

Schon jetzt ist zu erkennen: Das Bild in dem Abschnitt der Kirchbaunaer Straße wird sich mit der Sanierung erheblich ändern. Breite, hell gepflasterte Gehwege kennzeichnen den Eindruck im Mittelteil. Außerdem gibt es künftig nur noch eine Fahrspur in jede Richtung. Dazwischen werde - ähnlich wie auf der benachbarten Friedrich-Ebert-Allee - ein Mehrzweckstreifen angelegt, erläutert der Bauamtsleiter.

Etwa aus der Mitte des Bauabschnitts soll sich für Fußgänger der neue Zugang zur Innenstadt über den Parkplatz Marktstraße öffnen. Die Platanen auf diesem Streifen in Richtung Postgasse und Marktplatz bleiben laut Schenk erhalten. Der breite Weg wird schließlich mit allerhand Sitzgelegenheiten bestückt, sodass sich städtisches Leben auch in diesen bisher eher tristen Platz verlagert.

Zaungast: Das Baunataler Urgestein Fritz Ullrich (81) ist regelmäßiger Besucher der Baustelle.

Durch den neuen Stadteingang gibt es allerdings Einschränkungen für Autofahrer. Die Marktstraße, die bislang durchgängig zwischen Shell-Tankstelle und Friedrich-Ebert-Allee zu befahren war und derzeit als heimliche Umleitungsstrecke an der Baustelle dient, wird dann unterbrochen. Einen Durchlass für Autos wird es laut Schenk künftig nur noch über den hinteren Parkplatzbereich geben. „Das haben wir ganz bewusst so gemacht“, sagt der Bauamtsleiter. „Wir wollten mehr Qualität für alle Verkehrsteilnehmer erreichen.“

Durch den Bau des Stadteingangs fallen von dem bisherigen Parkplatz einige Stellflächen weg. Weniger werden es auf der restlichen Fläche auch, weil die verbleibenden Plätze künftig 2,50 statt 2,20 Meter breit angelegt werden.

Anzahl Parkplätze bleibt

Durch einen neuen Streifen im hinteren Bereich des Parkplatzes und Stellflächen rechts und links der Kirchbaunaer Straße werde dieser Wegfall kompensiert, so Stadtsprecher Thomas Briefs. „Es bleibt letztendlich genau bei der bisherigen Anzahl der Parkplätze.“

Immer wieder bleiben derzeit Passanten an der Baustelle stehen. So auch das Baunataler Urgestein Fritz Ullrich (81). Er erinnere sich noch, als in den 50er-Jahren das jetzige Parkplatzgelände aus Gärten bestand, sagt er. Mit der Entwicklung der Innenstadt sei es wichtig geworden, dass es ausreichend Parkplätze gibt. „Vor allem an den Wochenenden beobachte ich, dass viele Auswärtige nach Baunatal kommen. Die wollen ja auch irgendwo parken.“

Von Sven Kühling

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