Landesbahn reagiert auf Beschwerden

Baunataler kritisieren schlechten Zustand des Fußwegs an Endhaltestelle in Großenritte

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Deutliche Spuren: Auf dem Platz hinter der Tramhaltestelle Großenritte drehen die Autos und tragen Schlamm auf den Fußweg. Die Landesbahn will prüfen, ob sie die Zufahrt sperren können.

Baunatal. Pfützen, Schlamm und tiefe Autospuren sind neben dem Fußweg hinter der Tramhaltestelle am Bahnhof in Baunatal-Großenritte - Endstation der Linie 5 - ein regelmäßiges Ärgernis.

Immer wenn es regnet, verwandelt sich der Platz auf dem die Autos wenden, in eine Schlammwüste. Dabei tragen die Autos den Dreck auch über den Fußweg. Die Spuren sind selbst nach einigen Frosttagen deutlich zu sehen. Marie Mäuser aus Baunatal ärgert sich schon lange darüber: „Wenn Regenwetter ist und die Autos da drehen, ist auf dem Platz eine Pfütze neben der Anderen“, schildert sie die Situation. „Der Weg ist voller Schlamm, weil die Autos immer da drüber fahren. Man kann da nicht entlang gehen, ohne schmutzige Schuhe zu bekommen.“ Sie benutzt mindestens viermal in der Woche dort den Weg. „Je nachdem, wo sie hinwollen, sind die schmutzigen Schuhe sehr unangenehm“, sagt Mäuser. Sie beschwerte sich bereits bei der Kasseler Verkehrsgesellschaft KVG über den Platz.

Eigentümer des Grundstücks ist aber die Hessische Landesbahn (HLB). Bei ihnen seien bisher noch keine Beschwerden dazu eingegangen, heißt es von Seiten der HLB. Wolfgang Sprenger, der örtliche Betriebsleiter am Standort Kassel, erklärt die Problematik: „Der Platz ist nur für die Mitarbeiter der KVG gedacht.“ Für sie sei das der Zugang zur Besandungsanlage und den Toiletten. Dass andere Autos darauf wenden, sei nicht gewollt. „Wir werden prüfen, ob wir mit zwei Pfosten am Eingang verhindern können, dass Fremde auf den Platz fahren.“ Eine Asphaltierung sei nicht möglich, da damit die Fläche versiegelt würde.

Ein weiteres Ärgernis für Mäuser ist der Fußweg vom Parkplatz auf der Schauenburger Straße zur Haltestelle. „Weil da immer alle durchgehen, ist auf dem geschotterten Weg eine Kuhle entstanden“, erklärt die Baunatalerin. „Es ist nur eine Kleinigkeit. Wenn ich Splitt hätte, würde ich es selber machen.“ Bei Regen sammele sich das Wasser in den ausgetretenen Kuhlen, sodass es schwierig wäre, trockenen Fußes die Bahnhaltestelle zu erreichen.

Wo jetzt Eis ist, steht sonst das Wasser: Der Weg vom Parkplatz an der Schauenburger Straße zur Haltestelle. In den nächsten Tagen soll hier der Weg mit Schotter aufgefüllt werden.

Dass das Problem mit wenig Aufwand zu beheben wäre, sieht auch Sprenger von der HLB so. „Dass Fußgänger da stolpern und sich Pfützen bilden, soll natürlich nicht sein“, erklärt er. Darum sagt er zu, dass er in den nächsten Tagen Kollegen der Bahnmeisterei vorbeischicken will, die den Weg ausbessern.

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