Für das nächste Semester

Berufsakademie Sport wirbt in Baunatal: Ausbildung mit guter Perspektive

+
Perspektive mit praxisorientiertem Studium: Claus Umbach (rechts) und Matthias Obinger ermuntern Sportbegeisterte, sich über die neue Akademie in Baunatal zu informieren. 

Baunatal. Im Herbst ist die Berufsakademie Sport und Gesundheit mit zehn Studenten an den Start gegangen.

Die staatlich anerkannte Akademie bietet ein neuartiges, dreijähriges duales Bachelor-Studium, das Sportwissenschaft und eine breit gefächerte, anwendungsbezogene Ausbildung im Themenfeld von Bewegung, Sport und Gesundheit eng miteinander verzahnt.

Für das nächste Semester im Herbst werben Claus Umbach, Geschäftsführer der Akademie in Großenritte, und sein Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Obinger noch intensiv um weitere Studieneinsteiger.

Das Studium biete gute Perspektiven für einen schnellen Berufseinstieg bei Sport- und Fitnessstudios, in Vereinen, Schulen, Behörden oder auch Präventions- und Reha-Einrichtungen. Die bisherige Resonanz auf den neuen Studiengang bezeichnet Umbach als „normal“. Allein beim kürzlich stattgefundenen Tag der offenen Tür habe es zehn Anfragen gegeben. Feste Anmeldungen hat Umbach allerdings erst fünf. „15 bis 20 Studierende sind zunächst unser Ziel“, sagt er.

Die maximale Kapazität liege bei 30 Studierenden. Die Möglichkeiten dieses Studiums müssten erst einmal den Interessenten ins Bewusstsein dringen. Der Studiengang orientiere sich weit mehr als das Sportstudium an einer Universität am späteren Berufsalltag. Diesen lernten die Studenten vom ersten Tag an in ihrem Ausbildungsbetrieb kennen. „Wir bilden die Praktiker aus. Das Studium hat einen hohen Praxisanteil“, sagt Obinger. Die Zugangshürden seien außerdem niedriger als an vielen Unis. Denn für ein Sport-Studium gebe es häufig einen Numerus-Clausus. Außerdem reiche für die Aufnahme an der Akademie die Fachhochschulreife, anders als den Unis gebe es keinen Eignungstest.

Umbach und Obinger haben auch die Region im Blick. Beispielsweise könne es für Handballspieler der MT Melsungen oder des KSV Hessen interessant sein, sich mit dieser Ausbildung ein berufliches Standbein für die Zeit nach ihrer sportlichen Karriere aufzubauen. „Erste Gespräche hat es schon gegeben“, sagt Umbach. Daneben ermuntert er weiterführende Schulen in der Region, sich bei der Akademie für einen Informationstag anzumelden.

Er sei auch bei der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb und einem Quartier behilflich, sagt Umbach. Er habe schon eine Reihe Kontakte geknüpft, zuletzt bei einer Tagung von Sportstudio-Inhabern. Die Studiengebühren seien keine entscheidende Hürde, meint der Akademie-Geschäftsführer. Denn die Studierenden würden schon bald in ihrem Ausbildungsbetrieb mitarbeiten und Geld verdienen können. Er hat selbst in seinem Sportstudio vier Akademie-Studenten eingestellt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.