Stadt mit Resonanz zufrieden

Bilanz zum Baunataler Herbstpalast: Mehr Besucher als in Jahren zuvor

Baunatal. Mehr als zufrieden sei man im Rathaus über den Verlauf des Baunataler Herbstpalastes, sagt Bürgermeister Manfred Schaub (SPD). Denn das Konzept, nur noch sechs statt zehn Veranstaltungstage zu organisieren, wie die Stadt es in der Vergangenheit gemacht hatte, scheint aufgegangen zu sein.

Eine Bilanz: Zwischen dem 30. September und 9. Oktober präsentierten international bekannte Künstler Gesang, klassische Musik und Schauspiel auf der Bühne der Stadthalle. Durchschnittlich 420 Besucher pro Tag haben die Veranstalter gezählt. Das sind 90 Zuschauer mehr als noch im Jahr zuvor. "Einen solchen Andrang hatten wir in den vergangenen Jahren nicht", sagt Schaub auf Anfrage der HNA. Das Konzept, nur noch sechs statt zehn Veranstaltungstage zu organisieren, wie die Stadt es in der Vergangenheit gemacht hatte, scheint aufgegangen zu sein. 

Grund dafür war, dass Baunatal die Finanzierung kultureller Veranstaltungen einschränken musste – von 35 000 Euro um 10 000 bis 15 000 Euro. Die Zahlen geben dem Vorhaben der Stadt Recht: Um die laufenden Kosten für die Veranstaltungsreihe in Höhe von 79 000 Euro zu decken, musste die Stadt nicht 37 000 Euro nicht wie noch in 2015 zur Verfügung stellen, sondern nur noch 25 000 Euro. 

Auch die Besucher habe das eingeschränkte Programm nicht abgeschreckt. "Unsere Erfahrung war, dass die Zuschauer an Werktagen eher selten eine Veranstaltung besuchen, die bis in die späten Abendstunden dauert", so Schaub. Deshalb habe man sich bemüht, ein ausgewogenes und qualitativ hochwertiges Programm auf die Bühne zu bringen. 

Auch in Zukunft wolle die Stadt das Programm in dieser Form beibehalten. Da im nächsten Jahr allerdings der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) auf einen Dienstag falle, wisse er noch nicht,  wie das Programm im Jahr 2017 zu gestalten sei, sagt Schaub. "Das werden wir im Laufe der kommenden Wochen entscheiden."

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