Prüfung abgeschlossen und direkt übernommen

Landessieger: Drei Azubi-Asse kommen aus dem VW-Werk in Baunatal

+
Drei von 23 Landessiegern: Martin Rössel, Patrick Wickert und Florian Mäuser (von links) haben alle bei VW in Baunatal ihre Ausbildung gemacht. Jetzt wurden sie von der IHK Kassel-Marburg geehrt.

Baunatal. Die IHK würdigte 23 Landessieger. „Engagement und Eigeninitiative sind wichtige Erfolgszutaten", sagt Martin Rössel, einer der Sieger, ausgebildet bei VW in Baunatal.

Baunatal. „Das ist schon ein toller Schnitt“, ist Florian Mäuser, 21, selbst überrascht. Zusammen mit seinen Kollegen Patrick Wickert und Martin Rössel (beide 22) ist er am Donnerstag im Hotel Reiss in Kassel von der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg (IHK) zum Azubi-Landessieger gekürt worden. Alle drei haben bei Volkswagen in Baunatal ihre Ausbildung gemacht - und zählen jetzt zu den 23 besten Absolventen in ganz Nordhessen und im Altkreis Marburg überhaupt.

„Engagement und Eigeninitiative - das sind wichtige Eigenschaften, die ein Auszubildender mitbringen muss“, erklärt Martin Rössel sein Erfolgsrezept. Wie seine Kollegen hat er seine Prüfung im Sommer abgelegt und ist von VW aus dem Stand heraus übernommen worden. Rössel bleibt im Werk, Mäuser und Wickert haben sich zunächst für ein Studium entschieden.

Rössel ist Elektrotechniker für Automatisierungstechnik und hat innerhalb seiner verkürzten Lehrzeit (drei statt dreieinhalb Jahre) schon von Anfang an gern über den Tellerrand seines eigentlichen Tätigkeitsfeldes geschaut. Richtig Feuer gefangen hat er bei einem VW-Pilot-Projekt, bei dem fachübergreifend im Team ein voll funktionsfähiges ferngesteuertes Auto entwickelt werden sollte - von der Planung über den Bau bis hin zur Vermarktung. „Es hat geklappt“, sagt Rössel - und VW hat das imponiert.

Mäuser, der bei VW Gießereimechanik gelernt hat und jetzt von allen 3186 Azubi-Absolventen aus Nordhessen und dem Altkreis Marburg am allerbesten abgeschnitten hat, hat ebenso im Werk von sich reden gemacht. Ständig beschäftigte er sich mit seiner Arbeit, zeigte überdurchschnittliches Interesse und tüftelte laufend an Verbesserungen und Optimierungen. Jetzt studiert er erst einmal Gießereitechnik in Aalen an der Fachhochschule, um dann wieder bei VW einzusteigen.

Und Wickert, der derzeit in Kassel Maschinenbau studiert, hat vor allem das große Vertrauen seines Ausbilders in seine Fähigkeiten gefallen. „Ich hatte viele Freiheiten, weil mein Paten-Ausbilder gemerkt hat, dass ich ernsthaftes Interesse an der Sache zeige“, sagt Wickert. Auch das sei ein großes Qualitätsmerkmal einer Ausbildung bei VW.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.