Baunataler nach Bad Blankenburg

Eintracht-Handballer mit Rückenwind in den Hexenkessel

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Ihr drittletztes Punktspiel dieser Drittliga-Runde bestreiten die Handballer der Baunataler Eintracht am Sonntag um 16.30 Uhr beim HSV Bad Blankenburg in Thüringen.

Mit reichlich Rückenwind fahren die Handballer der Baunataler Eintracht am Samstag nach Thüringen. Und den können die Großenritter gut gebrauchen, denn nach dem 38:28 gegen Bernburg steht für sie am Sonntag nun ab 16.30 Uhr beim HSV Bad Blankenburg ein Kraftakt bevor, sogar ein Härtetest.

„Bei aller Freude darüber, dass der Knoten geplatzt ist, dürfen wir nicht allzu locker beim HSV antreten“, weiß Interimstrainer Dennis Weinrich. „Uns erwartet dort ein Hexenkessel, ein Spiel in aufgeheizter Atmosphäre. Denn die Gastgeber stehen als Tabellenletzter vor einem Endspiel. Sie müssen gewinnen, um im Rennen um den Klassenerhalt zu bleiben und werden heiß sein ohne Ende.“

Und das mit einer Mannschaft, die nicht nur körperlich gut dabei ist, „sondern auch abgezockte und kampfstarke Leute in ihren Reihen hat“. Klar, der HSV hat die letzten vier Spiele allesamt verloren, ist aber daheim nur einmal leer ausgegangen in vier Spielen, hat zwar weniger Tore geworfen als die Eintracht (679:721), aber auch weniger Gegentreffer kassiert (725:754) und den Baunatalern schon im Hinspiel einen harten Kampf geliefert. Nach 52 Minuten noch führte Bad Blakenburg 22:21, dann erst fuhren die Großenritter in einem Kraftakt doch noch mit 26:24 die Punkte ein.

„Wir müssen kühl bleiben und über 60 Minuten vollauf konzentriert“, hat Weinrich seinen Mannen mit auf den Weg gegeben. Und: Die Baunataler werden wieder einmal enger zusammenrücken müssen. Den viel Verantwortung übernehmenden Paul Gbur zwickt’s im Rücken, der sichere Siebenmeter-Schütze Christian Schade hat nach seinem couragierten Auftritt gegen Bernburg nun muskuläre Probleme, Marvin Gabriels Handverletzung erzwingt neuerliche Schonung, und Niklas Plümacher kann wegen seiner Schulterprobleme weiterhin nur in der Defensive eingesetzt werden.

Da aber hat der 23-Jährige zuletzt an der Seite des nimmermüden Phil Räbiger einen großartigen Job erledigt. „Wenn er das im Verbund mit allen anderen wieder so gut hinbekommt wie gegen Bernburg, dass wir Tempogegenstöße laufen können, dann können wir uns am Sonntag den einen vielleicht noch fehlenden Punkt zum Klassenerhalt holen und schon auf der sicheren Seite sein“, hofft Weinrich.

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