Energieversorger EAM investierte 3,5 Millionen Euro in Baunatal

Blickfang in der Innenstadt: So sieht die Fassade des EAM-Gebäudes an der Johann-Siegmund-Schuckert-Straße in Baunatal aus.

Baunatal. Die Baunataler Innenstadt ist um einen weiteren modernen Baustein reicher. Der regionale Energieversorger EAM investierte 3,5 Millionen Euro in eine neue Fassade.

In diesen Tagen werden die Arbeiten am Haus an der Johann-Siegmund-Schuckert-Straße abgeschlossen. Parallel dazu wurde auch die Netzleitstelle auf Vordermann gebracht.

Die moderne Außenhaut aus Tonziegeln soll dem markanten 80er-Jahre-Gebäude nicht nur ein neues Gesicht verleihen. Sie soll dank einer 60 Zentimeter starken Dämmung vor allem beim Energiesparen helfen. Laut EAM-Chef Georg von Meibom werden so rund 150 CO2 pro Jahr eingespart. Damit erreiche man den höchsten Standard der Energie Einsparverordnung, so von Meibom.

Seit September 2015 wurde an der Schuckert-Straße gebaut. Parallel lief der Betrieb am zweitgrößten EAM-Standort mit rund 200 Mitarbeitern weiter. „Die Mitarbeiter mussten einiges aushalten“, betonte von Meibom.

Baunatals Erste Stadträtin Silke Engler (SPD) sieht das neu gestaltete EAM-Haus als wichtigen Baustein bei der Entwicklung der Innenstadt. „Das Innenstadtbild ist ein Stück städtischer geworden“, sagte sie. In den vergangenen zehn Jahren habe die Stadt Baunatal rund 25 Millionen Euro in die Modernisierung der City gesteckt. Der private Beitrag, zu dem auch die EAM-Sanierung gehöre, liege sogar bei rund 100 Millionen Euro.

Während außen die neue Fassade entstand, wurde in den Büros ebenfalls kräftig gearbeitet. Laut Architekt Stefan Stiegel und EAM-Bauleiterin Andrea Vialon wurden die Büroräume abschnittsweise abgeschottet und von Schadstoffen befreit. Dabei habe es sich vorrangig um die Entsorgung alter Dämmstoffe gehandelt, so Vialon. Die aufwendige Beseitigung habe schließlich auch zu kleinen Verzögerungen geführt. Eigentlich sollte die Sanierung bereits im Oktober abgeschlossen sein. Grundsätzlich sei man aber im Zeit- und Kostenrahmen geblieben, betonte Stiegel.

20 Schaltmeister im Dienst

Parallel zur Neugestaltung der Fassade hat der Energieversorger seine Netzleitstelle in Baunatal modernisiert. Unter anderem können die insgesamt 20 Schaltmeister jetzt das gesamte Netzgebiet auf vier riesigen Bildschirmen überwachen.

Die Schaltzentrale ist auch für die Strom- und Gaskunden von großer Bedeutung. Sollte es zu einer Störung im EAM-Netz kommen, läuft die Behebung des Schadens über die Mitarbeiter in Baunatal. Die Netzleitstelle ist deshalb auch an allen Tagen im Jahr 24 Stunden besetzt. Eine zweite Leistelle gibt es noch im EAM-Hauptgebäude an der Monteverdistraße in Kassel.

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