Schaulauf einer Legende

Fans von Harley Davidson trafen sich in Baunatal

+
Die Legende lebt: Sachverständiger Helmar Rapprich (hinten, von links), Sabine Appel (Lakeside Chapter), Harley-Werkstatt-Leiter Andreas Striening, Inhaber Christian Zahn, Anwalt Jörg Flashar, TÜV-Experte Guido Geese und Rapprichs Partner Günter Hoffmann führten mit den Motorradfans des Lakeside Chapter anregende Benzin-Gespräche.

Baunatal. Am Wochenende gaben sich Harley-Fans und Motorradfreunde, die auf anderen Marken unterwegs sind, zum Frühlingsauftakt bei Christian Zahn, Inhaber von Harley-Davidson Kassel in Baunatal-Kirchbauna ein Stelldichein.

Spätestens seit dem berühmten Road-Movie „Easy Rider“ ist die Marke Harley Davidson auch hierzulande unter Motorradfans ein Begriff. Der Streifen ist fast schon ein halbes Jahrhundert alt. Doch die Legende lebt offensichtlich noch, und von Harley Davidson gibt es immer noch brandneue Modelle.

Den ganzen Tag über cruisten am Wochenende die Fans der bulligen Maschinen mit dem typischen Bass-Gedröhn aus großvolumigen Motoren bei bestem Wetter durch die Landschaft, angeführt unter anderem von dem ehemaligen HNA-Redakteur, Journalisten und Autor Reinhard Berger, besser bekannt als „Schlauberger“. Berger war mit zahlreichen Kumpels seines „Lakeside Chapter“ – darunter Sabine Appel und Johannes Berberich – gekommen, um das Frühlingserwachen der Harleys stilecht in schwarzen Kutten zu begleiten und die neuesten Modelle auszuprobieren.

Harley-Fahrer sind eingefleischte Individualisten. Doch beim Gebrauchtmotorrad-Kauf kann der Einfall, eine Harley Davidson anzuschaffen, schnell zum Reinfall werden – jedenfalls, wenn sie nicht bei einem Händler erworben wird. „Wer sich seine Harley im Internet von einem Nobody besorgt, kann ein großes Problem bekommen“, sagt Rechtsanwalt Jörg Flashar. Der Kasseler Harley-Fan wies beim Tag der offenen Tür in Kirchbauna die Motorradfreunde auf die juristischen Stolperfallen beim Gebrauchtkauf hin, beispielsweise wenn die Maschine in den USA gekauft wird. 

Guido Geese, amtlich anerkannter Sachverständiger des TÜV Nord, kann davon ein Lied singen. Er klärte die Besucher auf, wie leicht umgebaute oder aufgemotzte Harleys durch die Zulassungsprüfung fallen können. Helmar Rapprich und Günter Hoffmann, Inhaber des gleichnamigen Kasseler Sachverständigenbüros hielten ebenfalls Vorträge. Da ging es um Unfallreparaturen, Wertgutachten und die Beratung vor einem Harley-Kauf.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.