Mindestens acht neue Arbeitsplätze

Glinicke investiert vier Millionen in Standort in Baunatal

Wird erweitert: Vier Millionen Euro investiert die Glinicke-Gruppe in ihr Autohaus an der Porschestraße in Baunatal. Unter anderem wird die Werkstatt vergrößert. Außerdem entstehen ein neuer Bereich für Neuwagen von Skoda, Nutzfahrzeuge und Karosserie sowie ein Lager für Ersatzteile. Foto:  Kühling

Baunatal. Größer, moderner, zukunftsorientierter – so soll das Gelände des Autohauses Glinicke an der Porschestraße in Baunatal werden.

Dafür investiert das Unternehmen nun vier Millionen Euro – und schafft gleichzeitig mindestens acht neue Arbeitsplätze: Künftig beschäftigt Glinicke dann 32 Mitarbeiter am Standort in Baunatal.

Neben einer wesentlich größeren Werkstatt sollen die Bereiche für Karosserie, Nutzfahrzeuge und das Lager für Ersatzteile neu gebaut werden. „Die Werkstatt wird um zwei Drittel der Fläche auf 3577 Quadratmeter vergrößert“, bestätigt Yousef Salamah, Architekt und Leiter der Bauabteilung bei Glinicke, auf Nachfrage unserer Zeitung. So biete das Erdgeschoss künftig 3227 Quadratmeter und das Obergeschoss noch mal 350 Quadratmeter. Um den Betrieb während der Bauarbeiten aufrechtzuerhalten, werde die alte Halle erst nach Fertigstellung der neuen abgerissen. Zudem bietet das Unternehmen nach dem Umbau am Standort in Baunatal wieder einen Neuwagenbereich für Skoda. Baubeginn ist voraussichtlich im Mai. „Circa zwölf bis 14 Monate werden die Bauarbeiten dauern, ungefähr im August 2016 wird alles fertig sein“, erklärt Salamah.

Erst vor einem Jahr wurde der erste Bauabschnitt mit einer neuen Direktannahme, dem Kundendienst, der Beauftragung und dem Verkauf fertiggestellt. Das neue Bauvorhaben soll sich in dem Gesamtkomplex entwickeln und fügt sich seitlich und hinter dem ersten Bauabschnitt ein.

Der vor Kurzem aufgekaufte Herkules Bau- und Gartenmarkt unterhalb der Porschestraße ist bei dem Bauvorhaben nicht eingeschlossen. „Dort müssen wir erst eine Bestandsaufnahme und -analyse machen, dann können die Planungen beginnen“, sagt der Architekt.

Man wolle jedoch das Gebäude selbst erhalten und nur kleinere Anbauten wie den Wintergarten abreißen. „Aufgrund des schlechten baulichen Zustands werden diese Teile abgebaut.“ Eine genaue Planung könne jedoch erst im Mai erfolgen, wenn die Übernahme abgewickelt sei.

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