VW-Städterinnen müssen nach Frankfurt und Bad Vilbel

Tennis-Hessenliga: Hohe Hürden für SGT Baunatal

Mannschaftsführerin der SGT: Jennifer Gisder. Foto: wm

Baunatal. Nach der Heimniederlage am ersten Spieltag, am zweiten war man spielfrei, muss die SGT Baunatal in der Tennis-Hessenliga der Damen nun zweimal auf des Gegners Court antreten.

Und es ist durchaus möglich, dass sie danach 0:6 Punkte auf dem Konto hat. Denn am Samstag tritt die Mannschaft bei Eintracht Frankfurt und am Sonntag beim TC Bad Vilbel an.

„Natürlich geht man nie auf den Court, um zu verlieren“, sagt Mannschaftsführerin Jennifer Gisder. „Dann brauchte man ja überhaupt nicht anzutreten. Aber Frankfurt und Bad Vilbel sind schon zwei starke Gegner.“ Gisder selbst wird die Fahrt nach Südhessen mit antreten, obwohl sie nicht spielen kann. Die Schulterverletzung der 30-Jährigen ist nicht ausgeheilt. So wie es aktuell aussieht, wird Gisder in dieser Saison wohl nicht spielen können.

Die 3:6-Niederlage gegen Hochheim zum Auftakt ist abgehakt. Das Selbstbewusstsein und der Biss haben gefehlt, sonst wäre sicher mehr drin gewesen. Und daran werden die Baunatalerinnen in dieser Woche gearbeitet haben. Jetzt fahren sie mit kompletter Mannschaft nach Frankfurt und Bad Vilbel. Ein Teil der Mannschaft reist bereits am Freitag an, dazustoßen wird auch die Slowenin Ines Globocnik. Der Rest fährt am Samstag gen Südhessen. Nach dem Spiel bei der Eintracht bleiben dann alle in Frankfurt.

Die Mainstädter haben sich nominell enorm verstärkt. Fraglich ist aber, ob alle ausländischen Spielerinnen auch verfügbar (oder bezahlbar) sind. Eine Verstärkung ist aber auf jeden Fall die Fuldaerin Eva Müller, die letzte Saison noch bei der SGT Baunatal spielte.

Der TC Bad Vilbel scheint es in dieser Saison ernst zu meinen. Der Aufsteiger kanzelte erst Bad Homburg 8:1 ab und dann den THC Hanau 7:2. Vilbel bietet dazu gleich fünf Spielerinnen der Leistungsklasse 1 auf. Die Badestädter stehen so nach zwei Spieltagen mit 4:0 an der Spitze der Tabelle. (fri)

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