Viel Geld fließt in E-Antriebe

Jetzt offiziell: VW-Konzern investiert 1,5 Milliarden ins Werk Baunatal

Blick von Baunatal nach Wolfsburg: Die Vertreter des VW-Werk Kassel erwarten von der heutigen Sitzung des Aufsichtsrates keine Einschnitte für den Standort. Ab Ende 2019 soll hier die Plattform MEB für alle Elektroautos von VW gebaut werden (kleines Foto). Fotos: Kühling, VW/nh

Kassel/Baunatal. Der Volkswagenkonzern investiert in den nächsten fünf Jahren rund 1,5 Milliarden Euro in das VW-Werk Kassel in Baunatal. Das ist jetzt offiziell. 

Aktualisiert um 15.50 Uhr. Das bestätigte Ulrike Jakob, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende in Baunatal und Mitglied des Konzern-Aufsichtsrates,auf Anfrage. Der Aufsichtsrat hatte am Freitagvormittag in Wolfsburg getagt und über die Verteilung der Aufträge für die einzelnen Standorte und die Geldvergabe bis 2022 beraten. „Gut die Hälfte dieser Mittel entfällt auf Investitionen in elektrische Antriebe“, erläuterte Jakob weiter. „Das sichert dem Komponentenstandort in Baunatal weiterhin seine Rolle als Leitwerk für diesen Zukunftsbereich.“ Neben dem Schwerpunkt der Elektromotoren-Fertigung kann das Werk Kassel aber auch Millionensummen rechnen für die Stärkung der klassischen Komponentenbereiche, etwa für Kapazitätserweiterungen im Getriebebau und neue Geschäftsmodelle. „Wir investieren in den nächsten Jahren vorrangig in die Weiterentwicklung und Serienfertigung für elektrische Antriebe der neuen Generation“, sagte Werkleiter Thorsten Jablonski. „Ich freue mich, dass der Aufsichtsrat weiterhin auf Kasseler Innovationen und Fertigungskompetenzen vertraut.“ Ab Ende 2019 soll beispielsweise die Grundplattform für alle neuen E-Autos von VW in Baunatal gebaut werden. 

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