Handball

Keine Ausreden mehr: Drittligist GSV Eintracht Baunatal zu Gast in Kirchzell

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Stärke zeigen: Matthias Heim – hier am vergangenen Wochenende im Spiel gegen Großwallstadt – steht im Kader.

bBunatal. Die Zeit des Taktierens ist vorbei. „Wir haben es bisher versäumt, die Vorentscheidung herbeizuführen und müssen jetzt endlich das Ruder herumreißen“, sagt Mirko Jaissle vor dem Spiel des GSV Eintracht Baunatal beim TV Kirchzell (Samstag, 19.30 Uhr).

Der Baunataler Trainer gibt sich weiter kämpferisch, ist aber immer noch enttäuscht von der knappen Niederlage im Heimspiel gegen Großwallstadt vom vergangenen Wochenende: „Vieles von dem, was ich gesagt habe, wurde nicht umgesetzt.“

Das soll jetzt anders werden. Am viertletzten Spieltag in der dritten Handball-Liga ist der Klassenerhalt noch lange nicht sicher, aber die Tatsache, dass der Baunataler Kader ausnahmsweise mal vollständig ist, stimmt Jaissle zuversichtlich. Vor allem die Baunataler Top-Torjäger Felix Geßner (154/7) und Phil Räbiger (89/0) dürften auch dieses Mal zu den Stützen der Baunataler Mannschaft zählen. „Ansonsten halte ich mir offen, ob ich vielleicht auch wieder Nachwuchsspieler einsetze, wenn es nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle.“

Dabei sind die Vorzeichen für die Baunataler, die das Hinspiel knapp für sich entscheiden konnten, nicht gerade schlecht. „Wir treten in Bestbesetzung an. Da gibt es keine Ausreden mehr“, sagt Jaissle, der in Kirchzell mit einer aufgeheizten Atmosphäre rechnet, da die Gastgeber als 13. in der Tabelle direkt hinter Baunatal stehen und unbedingt punkten müssen, um dem Abstieg zu entgehen. „Bei denen ist der Druck größer. Wenn wir Ruhe bewahren, müssten wir eigentlich die Kontrolle behalten“, sagt Jaissle. Besonders im Auge behalten sollen seine Schützlinge Andreas Kunz als Kopf der Kirchzeller Mannschaft und die starke Abwehr.

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