Kosten für Ersatzneubau sollen auf unter zehn Millionen Euro gedeckelt werden

Kulturhalle Großenritte: Baustart erst 2017

So könnte die neue Halle aussehen: Auf der Studie sieht man, dass die Funktionsräume eingeschossig um die Halle herumgruppiert sind. Der Eingang befindet sich an der Stirnseite. Computerillustration: Elsfeld Ingenieure, POOL 2 Architekten, Enertec Ingenieurgesellschaft, Neumann, Krex & Partner / nh

Baunatal. Die neue Kulturhalle in Großenritte kommt, aber deutlich später wie vom GSV Eintracht Baunatal erhofft, frühestens 2017 ist mit dem Baustart zu rechnen.

Und wahrscheinlich wird das Raumprogramm gegenüber den ursprünglichen Wünschen abgespeckt. Denn die Investitionskosten sollen auf unter zehn Millionen Euro gedeckelt werden. Die Umkleiden und Duschen für die Fußballer werden laut Bürgermeister Manfred Schaub (SPD) aus dem Projekt herausgenommen. Diese sollen zwischen Langenberg-Kampfbahn und dem neuen Kunstrasenplatz gebaut werden. Wann, das ist noch offen. Mit den Stimmen der SPD-Mehrheitsfraktion und der Grünen stellten die Stadtverordneten während der jüngsten Sitzung die Weichen, um entsprechendes Baurecht für den geplanten Ersatzneubau und den Abriss der maroden alten Halle zu schaffen. Die CDU-Fraktion stimmte dagegen, weil sie fürchtet, dass die Gastronomie ins Hintertreffen gerät und nicht attraktiv genug für einen künftigen Pächter ausfällt. In der Verwaltungsvorlage zu dem Beschluss heißt es, die Gastronomie werde auf den Vereinsbereich und auf Veranstaltungen begrenzt.

Bewirtung nur für Vereine: Die Stadt will die Gastronomie in der Kulturhalle (links) im Ersatzneubau darauf beschränken. Foto: Dilling

Vor knapp zwei Jahren hatten die Vereine, die die Halle nutzen, ihren Bedarf für einen Umbau oder Neubau der nicht mehr zeitgemäßen Halle angemeldet. In einer Bürgerversammlung kristallisierte sich heraus, dass aus vier Varianten einer Planungsstudie ein Ersatzneubau der Halle auf dem Parkplatz und ein anschließender Abriss der alten Halle favorisiert werden. Damals veranschlagter Kostenpunkt: rund 10, 5 Millionen Euro.

Heinz Bachmann, SPD-Stadtverordneter und Vorsitzender des GSV - des Vereins, der die Halle hauptsächlich nutzt -, sieht in der Deckelung der Kosten kein Problem. „Da ist eine Komprimierung notwendig“, sagte er. Die Studie habe die Kosten großzügig gerechnet.

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