Demnächst bei Aktion "Weihnachten im Schuhkarton"

Martina Böhmer aus Rengershausen ist vielfältig ehrenamtlich engagiert

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Erste Kartons sind eingetroffen: Im vergangenen Jahr hat Martina Böhmer aus Rengershausen 168 Kartons für Kinder in armen Verhältnissen kontrolliert, ergänzt und weitergeleitet. 

Baunatal. Martina Böhmer aus Rengershausen kümmert sich um ihre Familie und ihr Zuhause, arbeitet in der Kleinkindbetreuung in einem Mutter-Kind-Haus in Baunatal und singt beim Großenritter Chor Mehrklang mit.

Darüber hinaus engagiert sie sich ehrenamtlich: Beim Projekt „Barke“ unterstützt sie regelmäßig Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen.

In der Zeit vom 1. bis 15. November steht bei dem ehrenamtlichen Einsatz der 49-Jährigen die Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ des Vereins „Geschenke der Hoffnung“ im Vordergrund. Mit mit hübsch beklebten Kartons, die mit Geschenken gefüllt werden, möchte der Verein Kindern eine Freude machen und christlichen Glauben, Liebe und Hoffnung vermitteln.

„168 Kartons habe ich letztes Jahr entgegengenommen“, berichtet die verheiratete Mutter von zwei Kindern, die sich seit zehn Jahren an der Aktion beteiligt und seit einigen Jahren eine Sammelstelle führt. „Aufgrund der Zollbestimmungen muss jedes Paket durchgesehen werden“, berichtet Martina Böhmer. „In manche Länder dürfen beispielsweise Produkte, die Gelatine enthalten, wie Gummibärchen, nicht eingeführt werden“, erläutert sie. Vollmilchschokolade, Brausepulver, Lutscher, Fruchtbonbons und Traubenzucker könnten jedoch verschickt werden.

„Wir verwenden grundsätzlich keine gebrauchten Sachen. Für manches Kind, das in Armut lebt, ist das wahrscheinlich das einzige Geschenk, das es je bekommen wird“, erklärt Martina Böhmer. „Es ist wichtig, dass jeder Karton ein Kuscheltier oder eine Puppe enthält“, sagt sie. Eine große Freude könne man nicht nur mit Schulbedarf (Blocks und Stifte), sondern auch mit Hygieneartikeln (Zahn- und Haarpflege) machen. Handschuhe, Schals oder Mützen sind ebenfalls gefragt. Über die Sammelstelle der Familie Krug in Schauenburg-Elgershausen werden die Kartons zum Vereinssitz nach Berlin weitergeleitet. Von dort aus gehen sie an ihre Bestimmungsorte in Länder in Osteuropa und weitere Länder weltweit.

Von Bettina Wienecke

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