Vorbereitungen für neues Wohnquartier laufen

50 neue Bauplätze in sollen bis 2015 in Großenritte  entstehen

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Platz für neue Häuser: Entlang des Trinewegs soll ein weiteres Wohnquartier entstehen – mit Anschluss ans freie Feld. Das Gelände arrondiert die Ortslage von Großenritte, wie das Luftbild anschaulich zeigt.

Bis zu 50 neue Bauplätze sollen am Nordrand von Großenritte ausgewiesen werden. Nachdem das Baunataler Stadtparlament kürzlich den rechtlichen Startschuss gegeben hatte, nimmt das Vorhaben mit dem Namen „Weißes Feld“ Formen an.

Gebaut werden kann entlang des Trinewegs in richtung Wald voraussichtlich ab 2015. Es ist das erste von drei neuen Baugebieten, mit denen die Stadt Baunatal der steigenden Nachfrage gerecht werden will. Darüber hinaus sind ein Lückenschluss entlang der Akazienallee in Altenbauna zwischen Hochhaus und Friedrich-Ebert-Schule durch Mehrfamilienhäuser und eine Ausdehnung des Quartiers Russgraben in Kirchbauna nach Süden im Blick. Dort könnten weitere Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen – wie auch am Trineweg.

Über einen Planungsauftrag für das Weiße Feld wird der Baunataler Magistrat in der kommenden Woche beraten. Fachleute sollen untersuchen, mit welcher Anordnung von Häusern man das Gelände optimal ausnutzt.

Die Stadtverordneten hatten einstimmig beschlossen, dass ein Bebauungsplan aufgestellt wird. Sie befürworteten auch einen Antrag der Grünen, zu prüfen, ob Passiv- oder Nullenergiehäuser vorgegeben werden.

Der Zeitplan im Rathaus sieht so aus:

• Engültiger Beschluss des Bebauungsplans für das Weiße Feld Ende 2013.

• Erschließung und auch schon erste Grundstücksverkäufe 2014.

• Weitere Verkäufe und Bautätigkeit ab 2015.

500 bis 800 Quadratmeter große Grundstücke sollen entstehen. Insgesamt ist das Areal 27 000 Quadratmeter groß, das entspricht annähernd vier Fußballfeldern. Das Gelände liegt an einem Hang. Die Erschließung mit Versorgungsleitungen und Straßen werde deshalb sicherlich nicht ganz einfach werden, sagt Bürgermeister Schaub.

Entgegen früherer Prognosen ist die Einwohnerzahl Baunatals nicht weiter geschrumpft, sondern hat sich bei knapp 28 000 eingependelt. Das dürfte hauptsächlich auf die gute Konjunktur und den Anstieg der Beschäftigtenzahl bei Volkswagen zurückzuführen sein. Schaub nennt als weitere Gründe die gute Infrastruktur der Stadt und das umfängliche Bildungspaket von der Kinderkrippe bis zur Schule, das junge Familien anspreche.

Eine Warteliste im Rathaus mit 460 Bauinteressenten führt Schaub darauf zurück, davon interessiere sich ein hoher Anteil am Weißen Feld. In den weiterhin angpeilten Baugebiete Akazienallee und Russgraben werden die Bagger nach heutiger Planung ab 2016 beziehungsweise 2017 anrücken können.

Einige freie Flächen gibt es noch im Bereich Huhnsecke an der Nordwestecke von Großenritte. Hier allerdings handelt es sich um ein sogenanntes Mischgebiet für die Kombination von Arbeiten und Wohnen.

Kontakt: Rathaus Baunatal, Karl-Hermann Ludwig, Telefon 05 61/4 99 22 83.

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