Steigende Schülerzahlen in Baunatal - Friedrich-Ebert-Grundschule erhält bis 2018 Anbau

Neue Klassen für 2,5 Millionen Euro

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Grundschule wächst: Die Friedrich-Ebert-Schule an der Akazienallee soll bis 2018 einen weiteren Klassentrakt erhalten.

Baunatal. Die Wohnungsgesellschaft GWH will die Baunsberg-Siedlung nachverdichten. Und an der Akazienallee soll ab dem Herbst ein Baugebiet für bis zu 250 Bewohner erschlossen werden.

Der Bauboom hat auch Folgen für die Friedrich-Ebert-Schule an der Akazienallee 23. Der Kreis rechnet mit weiter wachsenden Schülerzahlen und will daher einen Anbau mit fünf Klassenräumen und entsprechenden Nebenräumen errichten. Dieser neue Klassentrakt könnte in drei Jahren - also rechtzeitig zum Beginn des Schuljahrs 2018/2019 - fertiggestellt sein. Dieses Vorhaben bestätigte Kreispressesprecher Harald Kühlborn jetzt auf HNA-Anfrage.

Auch Schüler aus Altenritte 

Helmut Ellenberg, Leiter der Friedrich-Ebert-Grundschule, will schon seit Langem einen Erweiterungsbau. Denn die Schule wird nicht nur von Altenbaunaer Kindern, sondern auch von Schülern aus Altenritte besucht.

Im gerade zu Ende gegangenen Schuljahr gingen laut dem Kreis 288 Schüler auf die Friedrich-Ebert-Schule. Nächstes Schuljahr, ab dem Herbst, werden es 312 Kinder in 16 Klassen sein. Ab dem Schuljahr 2017/2018 rechnet der Kreis mit 325 Schülern.

Landkreis zahlt alleine 

Dann werde wahrscheinlich die Bildung einer weiteren Klasse notwendig, sagt Kühlborn. Die konkrete Planung könne beginnen, wenn der Kreistag die Mittel freigebe und der Regierungspräsident den Haushalt genehmige.

Das 2,5-Millionen-Euro-Projekt will der Landkreis aus eigener Kraft stemmen. Für nächstes und übernächstes Jahr habe man Haushaltsmittel angemeldet, erklärt der Pressesprecher. Beim letzten größeren Erweiterungsprojekt in Baunatal, dem Anbau an die Theodor-Heuss-Schule, hatte der Kreis noch auf das Finanzierungsmodell einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP), zurückgegriffen. Das sei diesmal nicht möglich, weil das Regierungspräsidium die Mietzahlungen des Kreises im Rahmen solcher ÖPP-Modelle gedeckelt habe, sagte Kühlborn. Dieser Rahmen sei durch die weiteren Schulsanierungen im Landkreis bereits ausgeschöpft worden.

Der Kreis führt bereits mit der Stadt Baunatal Gespräche über das Bauvorhaben. Das bestätigte die Erste Stadträtin Silke Engler. Man werde sich mit Blick auf das städtebauliche Entwicklungsprojekt der Stadt am Baunsberg eng abstimmen, erklärt Kühlborn.

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