Arbeiten in Baunatal fast abgeschlossen

Nordhoff-Straße in Baunatal: Noch zwei Wochen Ampelstau an Baustelle

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Baumaßnahme noch in vollem Gange: Schon jetzt ist das Interesse am Neubau groß.

Baunatal. Wer auf der Altenritter Straße oder der Langenbergstraße als Autofahrer unterwegs ist, muss vor allem beim Schichtwechsel im VW-Werk Geduld mitbringen: Vor den mobilen Ampeln in Höhe der Langenbergstraße bilden sich zuweilen lange Staus, was vereinzelt zu Unmut geführt hat.

In etwa zwei Wochen soll die Einbahnregelung auf der Baustelle der Heinrich-Nordhoff-Straße und damit auch die jetzige Umleitung über die Friedrich-Ebert-Allee und Langenbergstraße aufgehoben werden. Das kündigten Erste Stadträtin Silke Engler und Klaus Döhne, Geschäftsführer des beauftragten Ingenieurbüros IWV aus Baunatal, jetzt während einer Info-Veranstaltung für Anwohner an.

Laut Engler ist inzwischen mehr als die Hälfte des Weges beim Umbau und der Erneuerung der Heinrich-Nordhoff-Straße geschafft: Die Pflasterarbeiten auf der Ostseite sind weitgehend erledigt, Leitungen und Fernwärme verlegt. Nun wird die östliche Fahrbahn und der Schutzstreifen in der Mitte asphaltiert. Eine Woche später beginnen die Arbeiten zum Neuaufbau der Fahrbahn auf der westlichen Seite, über die der Verkehr momentan noch in Richtung Scirocco-Kreisel rollt. In gut zwei Wochen sollen die Autos dann über die fertige Ostseite und den Mittelstreifen im Begegnungsverkehr fahren können.

Verzögerung durch Regen

Eigentlich sollte auch schon die Einmündung des Bingewegs auf die Heinrich-Nordhoff-Straße zu Beginn dieser Woche fertig sein. Doch das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung: „In dem Dauerregen ging nichts mehr, was mit Betonarbeiten zu tun hatte“, sagte Döhne. Zuvor hatte ein Wasserrohrbruch die Arbeiten zurückgeworfen. Döhne ist aber dennoch zuversichtlich, dass die Straße bis Ende November insgesamt fertig wird.

Für eine größere Ansicht bitte oben rechts auf "Bilderzoom" klicken.

Bisher wurden laut Döhne 1700 Quadratmeter Pflaster und 250 Meter Wasserleitungen verlegt. Die Fernwärmeröhren wurden bis in die Straße „Im Wiesental“ vergraben und fünf Haushalte bereits an das Netz angeschlossen. Der neue Radweg ist teilweise barrierefrei und teilweise mehr als 2,50 Meter breit. Die Parkfläche ist fünf Meter breit, so dass auch Geländewagen bequem in voller Länge einparken können. Unterschiedliche Pflasterprofile helfen Sehbehinderten bei der Orientierung, alles ist barrierefrei.

Die Arbeiten auf der Westseite werden bis zu vier Monate dauern, da erneut eine Reihe von Rohren und Leitungen bis in die Straße „Am Erlenbach“ verlegt werden müssen. Wenn dieser Kreuzungsbereich asphaltiert wird, könnte es kurzfristig an einem Wochenende zu einer Vollsperrung kommen.

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