Client Liaison kommen aus Australien nach Baunatal

Das Oben-Festival geht in die dritte Runde

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Oben-Stimmung: So war es 2017 im großen Zelt an der Knallhütte. Die Organisatoren setzen auch bei der dritten Auflage des Festivals auf das bewährte Konzept. Sie wollen mit der besonderen Atmosphäre und einem handgestrickten Programm punkten.  

Baunatal.  80er-Jahre-Musik – mit schrillen Bühnenoutfits und tanzbaren Rhythmen. Wir stellen das Programm vom Oben-Festival, das am 2. Juni stattfindet, vor. 

Rock, Punk, Pop, HipHop und Electro. Die Mischung macht’s. Alles auf mehreren Bühnen. Dazu ein Sauna-Wagen, eine Pool-Landschaft und jede Menge Stände mit allerhand Leckereien. Die Organisatoren haben für die dritte Auflage des Oben-Festivals an der Baunataler Knallhütte dieses Paket geschnürt. Am Samstag, 2. Juni, soll es ab 12.30 Uhr gemeinsam von 21 Bands und Künstlern sowie mehreren tausend Festival-Besuchern ausgepackt werden.

Kommen von Australien nach Nordhessen: Client Liaison. Die Band hat den Sound der 80er-Jahre im Gepäck. Foto: privat/nh

Angeführt von den HipHop-Vorreitern Fünf Sterne Deluxe über Bands wie Turbostaat und Blond verspricht das handgemachte Festival bei Hütt musikalische Abwechslung. Besonders freue er sich auf Client Liaison aus Australien, verrät Organisator Jürgen Truß. „Die werden im Gedächtnis bleiben.“ Truß verspricht: „Wir werden riesigen Spaß mit denen haben.“

Auch lokalen Bands wollen die Oben-Macher wieder eine Chance bieten – das gehörte von Anfang an zum Konzept des Festivals. Die Bühne im Innenhof der Brauerei wird präsentiert von der Levi’s Music School, die seit 2017 auch in der Kasseler Tofufabrik zuhause ist und für die die Weltstars von Milky Chance aus Kassel als Paten agieren.

Im Zirkuszelt soll es laut Truß viel HipHop geben. „Mein Lieblings-Rapper ist Pimf“, sagt der Organisator. Der Hofgeismarer biete überraschend andere Texte, weg von Gewalt und dem Leben im Ghetto. Da gehe es beispielsweise um Ängste und Minderwertigkeitskomplexe. Mit dem Hamburger Shooting-Star Haiyti habe man einen richtigen Glücksgriff gelandet. „Die geht gerade richtig ab.“

Bisher rote Zahlen

Die Organisatoren hoffen in diesem Jahr, das Festival mit einer schwarzen Null abschließen zu können. „Wir haben bisher immer nur draufgelegt“, berichtet Truß. 2500 Besucher müssten diesmal kommen, um nicht erneut ins Minus zu rutschen.

40 bis 50 freiwillige Helfer seien wieder mit im Boot. Für den bequemen Weg aufs Festival-Gelände soll ein Shuttle-Service sorgen. Zwei Busse pendeln von 12 Uhr mittags bis 1 Uhr in der Nacht zwischen Hauptbahnhof, Auestadion und Hütt-Brauerei bei Rengershausen.

Jürgen Truß und seine sechs Mitstreiter im Orga-Team wünschen sich wieder die typische Oben-Stimmung auf dem Gelände an der A 49. „Da sind wir extrem stolz drauf.“ Besonders hebt er hervor, dass es bislang nahezu keine negativen Vorkommnisse bei den Veranstaltungen gab. „Die Atmosphäre ist etwas Besonderes. Da hängt Herzblut dran“, berichtet Truß.

Das Oben mausert sich daher auch zum Musik-Fest für die ganze Familie. Die Macher haben das Alter für Kinder, die freien Eintritt haben, deshalb von zehn auf zwölf Jahre hochgesetzt. „Kinder sind willkommen“, sagt Truß ausdrücklich und weist Besucher darauf hin, für die Jüngsten Ohrenstöpsel oder Mickey-Mäuse als Gehörschutz mitzubringen.

Das Programm

Hauptbühne

  • 13.00 Uhr Who killed the lynx
  • 14.00 Uhr Ira Atari
  • 15.15 Uhr Client Liaison
  • 16.30 Uhr Fuck art, let‘s dance
  • 18.00 Uhr DYSE
  • 19.15 Uhr Blond
  • 20.45 Uhr Turbostaat
  • 22.30 Uhr Fünf Sterne deluxe

DJ/MC Bühne

  • 12.45 Uhr 10Vor8
  • 14.00 Uhr Irie Ites Soundsystem
  • 16:00 Uhr Luk&Fil
  • 17.30 Uhr PIMF
  • 18.45 Uhr Ahzumjot
  • 20.15 Uhr Haiyti
  • 22.00 Uhr The Ohohohs

Levi‘s Stage

  • 13.30 Uhr Noriega mind
  • 14:30 Uhr Anchester
  • 15.30 Uhr Augen auf
  • 16.30 Uhr Call us Janis
  • 17.30 Uhr The Flims
  • 18.30 Uhr Catch as catch can
  • 19.45 Uhr Lowfield

Tickets für das Oben-Festival gibt es beim HNA-Kartenservice, Kurfürstengalerie, für 37,50 Euro (mit Abo-Bonuscard 33,75 Euro, maximal zwei Karten pro Abonnent).

Und hier ist unsere Übersicht über alle Festivals der Region.

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