Mehr als im Vorjahr

Oben-Festival: Mehr als 2500 Besucher tanzten unter Traumfängern

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Neue Deko: Beim Oben-Festival tanzte die Menge ausgelassen unter Traumfängern, die von der Decke des Zeltes auf dem Gelände der Hütt-Brauerei hingen. 

Baunatal. Mehr als 2500 Musikfans kamen zum Oben-Festival auf die Knallhütte in Baunatal. Wir haben Eindrücke gesammelt. 

Vor einem Jahr hatte ihr Bruder Konstantin Schaetzky (21) schon vom Oben-Festival geschwärmt. In diesem Jahr stand für Charlotte Schaetzky (24) fest, dass sie auch dabei ist: beim Musikfestival auf der Knallhütte in Baunatal. Ihre Karten für die zweite Auflage hatten sich die Geschwister aus Kassel bereits vergangenes Jahr als „Early-Bird-Ticket“ gesichert, noch bevor bekannt wurde, dass Größen wie Clueso auftreten.

Waren mit Freunden und Familie da: Charlotte Schaetzky und ihr Bruder Konstantin.

„Das Line-Up ist super. Ich freue mich besonders auf Clueso, aber ich bin auch gespannt darauf, Neues zu hören“, sagte Charlotte. Die Indie-Band Giant Rooks aus Hamm habe sie dabei für sich entdeckt. Wo man sich auch umhörte, die Besucher waren begeistert von der Atmosphäre auf dem Gelände der Hütt-Brauerei mit den drei Bühnen in den Zelten, den Imbissständen und den zahlreichen Sitzgelegenheiten im Biergarten, auf Europaletten auf der Wiese und dem angeschütteten Sandstrand.

Begeistert von der Stimmung: Saskia Ambrolat (von links), Jennifer Wolfram und Carolin Rose fühlen sich wohl beim Oben-Festival.

Die drei Freundinnen Saskia Ambrolat (27), Jennifer Wolfram (30) und Carolin Rose (27) waren mit dem Shuttle-Bus aus Kassel gekommen und schwärmten: „Die Stimmung ist toll und bei dem gemischten Publikum ist für jeden was dabei.“ Sie sind zum ersten Mal beim Oben-Festival, aber wollen nächstes Jahr auf jeden Fall wiederkommen.

Auch der Veranstalter ist zufrieden. „Mit der parallelen Wiedereröffnung unseres Clubs Unten in Kassel war das zwar ein bisschen viel und stressig, aber jetzt kann ich mich freuen, dass alles geklappt hat“, sagte der Kasseler Organisator Andreas Störmer. Am Samstagmittag rechneten er und seine Mitstreiter mit ein paar Besuchern mehr als die 2000 im vergangenen Jahr. Am Ende sollten es mehr als 2500 Besucher sein, die unter anderem Clueso zuhörten.

Neu war dieses Mal die Regiobühne im lauschigen Biergarten des Brauhauses, auf der Bands und Musiker aus Kassel und Umgebung auftraten.

Neue Gastronomie: Jasmin Schmelz hat sich für das Käse-Champignon-Handbrot bei Thomas Maier entschieden.

Kulinarische Neuheiten waren die Handbrotzeit aus Leipzig, die Festival-Kenner von anderen Events kennen und der Stand des frisch gegründetem Veggie-Bun aus Baunatal. Wieder dabei waren der Schießstand vom befreundetem Musikschutzgebiet-Festival aus Homberg (Efze) und der Saunawagen. Neben dem Musikgenuss sorgten sie für den etwas anderen Festival-Spaß. Wo letztes Jahr unter Deko-Wolken getanzt wurde, hingen dieses Mal bunte Traumfänger vom Zeltdach der Hauptbühne.

Die eigens eingerichtete Poollandschaft aus Planschbecken kam bei dem grauen Wetter zwar richtig zum Zug. Zum Drumherum sitzen war sie aber trotzdem beliebt. Alles in allem war es wieder ein gelungenes Festival. Auch Notfallsanitäter und Einsatzleiter Benjamin Schlömann bestätigte, dass alles friedlich über die Bühne ging.

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