Dritte Auflage 2018 noch nicht sicher

Oben-Festival mit Punktlandung: Veranstalter ziehen positive Bilanz

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Die Hände nach oben: Die Fans feierten gemeinsam mit Sänger Clueso bis tief in die Nacht. Besucher und Organisatoren des Festivals äußerten sich positiv über die Atmosphäre auf dem Gelände an der Knallhütte.  

Baunatal. Über 2500 Besucher sorgten am vergangenen Samstag für tolle Festival-Atmosphäre auf dem Gelände der Baunataler Knallhütte. Zum zweiten Mal fand dort das Oben-Festival statt.

„Wir sind mit der Stimmung und dem Ablauf höchst zufrieden“, zieht Mitorganisator Jürgen Truß im Gespräch mit der HNA eine positive Bilanz zu dem Marathon mit 23 Bands und DJs. „Wir haben fantastische Rückmeldungen bekommen.“ Ob es eine dritte Auflage des Oben im kommenden Jahr geben wird, das lässt Truß derzeit noch offen. „Wir haben noch keine Nachbearbeitung gemacht“, sagt er.

Truß geht davon aus, dass es gegenüber der ersten Auflage des Festivals diesmal kein Minus in der Kassen geben wird. „Es sieht nach einer Punktlandung aus“, sagt er. Einen genauen Überblick über die Finanzen habe er allerdings noch nicht.

Großes Lob haben die Oben-Macher laut Truß von Künstlern und Managern bekommen. Der Sänger Clueso sei sogar noch nach seinem Auftritt geblieben. „Er ist hier noch in die Sauna gegangen“, sagt Jürgen Truß über einen Besuch des Künstlers im mobilen Sauna-Wagen, der allen Gästen des Festivals zur Verfügung stand.

Kritik gab es nach dem Festival von einigen Besuchern zum Shuttle-Bus-Angebot. Die Rückfahrt vom Festivalgelände Richtung Kassel sei schwierig gewesen, weil zu viele Besucher auf einmal in den Bus einsteigen wollten. Einige Besucher klagten darüber, dass sie lange warten mussten, bis sie endlich in einen Bus einsteigen konnten.

„Wenn 3000 Leute wegwollen, ist es problematisch“, räumt der Organisator ein. Für ein mögliches weiteres Festival habe man diesen Punkt notiert. Man könne die Organisation bei den Shuttle-Fahrten verbessern. Viel mehr als die zwei eingesetzten zwei Busse hält Truß aber nicht für realistisch. „Das übersteigt sonst jedes Budget des Veranstalters. Wir haben aber das Problem gesehen und werden das diskutieren“

Als zweiter Kritikpunkt war von Oben-Besuchern zu hören, dass es zu wenige Toilettenhäuschen auf dem Gelände gegeben habe. Auch da werde man möglicherweise nächstes Jahr mehr aufstellen, sagt Truß. Allerdings habe man am Samstag genauso viele Toiletten angeboten wie die Hütt-Brauerei zum Hütt-Wandertag zu Fronleichnam, „zu dem wesentlich mehr Besucher da waren“. Truß kündigt aber auch bei diesem Punkt an, für ein mögliches weiteres Festival nach Lösungen zu suchen.

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