Tennis-Hessenliga: SGT Baunatal unterliegt gegen STV Hochheim

Legte ein glänzendes Comeback hin: Jenny Paar-Goebel gewann ihr Einzel gegen die Hochheimerin Hanna Stiller sicher 6:2 und 6:3. Foto: wm

Baunatal. Eine Auftakt-Niederlage musste die SGT Baunatal in der Tennis-Hessenliga der Damen quittieren. Mit 3:6 unterlagen die Nordhessinnen dem STV Hochheim.

Es war eines dieser Spiele, von denen man hinterher sagt, es hätte anders ausgehen können, wenn man etwas mehr Glück gehabt hätte. In der Tat fehlte der SGT Fortune. Aber Glück hat nun einmal nur der Tüchtige. Wobei man den Baunatalerinnen sicher nicht nachsagen kann, sie seine nicht tüchtig gewesen. Eher fehlte der Mut.

Symptomatisch an diesem Tag vielleicht das Spiel von Janina Bornemann. „Janna“ führte jeweils im ersten und zweiten Satz. Statt mutig weiter nach vorn zu spielen, versteckte sie sich und hoffte auf Fehler ihrer Gegnerin Miriam Albus. Doch die Hochheimerin retournierte sicher, griff an und drehte beide Sätze zu ihren Gunsten. Wobei das Finale des zweiten Satzes eine Stunde lang durch mächtige Regenschauer unterbrochen wurde.

So blieb auch das erhoffte 3:3 nach den Einzeln aus. Da Ines Globocnik gegen die ausgesprochen starke Theresa Piontek, Bettina Radke gegen Kristin Rehse und Ariane Bauer gegen Laura Heckler ebenfalls verloren hatten.

Natalie Marterer lag im ersten Satz schon 1:4 und 4:5 zurück, kam aber immer besser in ihr Spiel und gewann noch 7:6. Im zweiten Satz war die Sache beim 6:4 dann klarer.

Ein ausgezeichnetes Comeback feierte Jenny Paar-Goebel nach ihrer Mutterpause. An Nummer vier zog sie ihr Spiel konsequent gegen Hanna Stiller durch, suchte frühe Entscheidungen und gewann 6:2 und 6:3. „Ich hatte das so nicht erwartet, aber ich habe mich gut gefühlt und ich hatte richtig Bock auf Tennis um Punkte“, sagte die Siegerin, während sich Ehemann Timo mit Sohn Noah in der Kinderkarre freute.

In den Doppeln wollten die Baunatalerinnen dann wenigstens noch 4:5 herausholen. Doch die Hochheimer Paarungen erwiesen sich zumindest zweimal als zu stark.

Im ersten Doppel hatte man nicht viel erwartet - Globocnik/Christine Vaupel unterlagen Piontek/Rehse - , setzte aber auf die anderen beiden. Und Radke/Amke Wildung machten im dritten Doppel beim 6:2 und 6:3 gegen Albus/Hüttmann auch alles richtig. Doch Bauer/Paar-Goebel fanden in ihrem Spiel keine Bindung untereinander und unterlagen Heckler/Stiller mit 1:6, 2:6.

„Wir werden im Laufe der Woche an unseren Schwachpunkten arbeiten“, sagt Trainer Thomas Rachow. Der will vor allem das Selbstbewusstsein stärken. Mit den Spielen bei Eintracht Frankfurt und Liga-Favorit TC Bad Vilbel stehen zwei hohe Hürden im Weg der SGT Tennis.

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