Das Ried in Großenritte: 19 Bauplätze in der Natur

Großes Interesse: Zahlreiche Großenritter nahmen an der Veranstaltung auf dem Baugelände „Das Ried“ an der Niedensteiner Straße teil. Die Erschließung des Wohngebietes soll bereits in drei Monaten abgeschlossen sein. Fotos: Kühling

Baunatal. Es könnte ein kleines Schmuckstück für junge Familien werden: Das Baugebiet Das Ried in Großenritte.

Gerade mal 19 Einzelbauplätze für Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen am südlichen Ortsrand des Baunataler Stadtteils mit Nähe zu unbebaubaren Wiesen und Feldern.

Entwickelt wird das Baugebiet nicht etwa von der Stadt Baunatal selbst, sondern von einem privaten Investor: Die RDV GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Raiffeisenbank Baunatal, hat das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Fingerling mit einer Größe von 12.500 Quadratmetern gekauft. Am Donnerstag war Baustart für die Erschließung. Das Interesse an dem Gelände an der Niedensteiner Straße ist jetzt bereits riesig. Es gebe eine Liste mit 60 privaten Interessenten sowie einigen Bauträgern, berichtet Projektleiter Hartmut Schäfer. Es herrsche eine ungebrochene und anhaltende Nachfrage nach Bauflächen. Mit dem Baugebiet erschließe man eines der letzten Grundstücke in zentraler Lage in Baunatal überhaupt.

Für die Raiffeisenbank ist die Entwicklung des Gebietes Neuland: Marketingleiter Peter Hammerschmidt dokumentiert den Spatenstich mit dem Fotoapparat.

Dass das Areal in Großenritte etwas Besonderes ist, bewiesen die Großenritter beim offiziellen Spatenstich selbst. Rund 100 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil, bei der es allerhand Informationen zu dem Projekt gab. Direkt an der Niedensteiner Straße sollen mehrere Stadthäuser gebaut werden, im mittleren und südlichen Abschnitt entstehen Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser und Reihenhäuser. Den Quadratmeterpreis setzt das Unternehmen mit 140 Euro an. Hinzu kommen die Kosten für den Hausanschluss.

Damit befinde man sich auf der gleichen preislichen Ebene wie etwa beim städtischen Baugebiet Am Stadtpark in Altenbauna, erläutert der Projektleiter. Die Erschließung erfolge nach städtischen Vorgaben und Qualität. „Die Größe der Gebäude wird durch den Bebauungsplan vorgegeben.“

Die Stadt Baunatal unterstütze das Vorhaben, betont Bürgermeister Manfred Schaub. Es sei gut für den Stadtteil, dass die Bebauung verdichtet werde.

Großenritte ist als Wohnort bei jungen Familien offensichtlich besonders beliebt. In den vergangenen Jahren füllten sich gleich mehrere Baugebiete im Heimbach-Quartier in Windeseile. Auch das jüngste städtische Wohngebiet „Weißes Feld“ hat Bauinteressenten magnethaft angezogen. Nördlich des Trinewegs wird auf 41 Grundstücken gebaut. Dort kostete der Quadratmeter 124,50 Euro zuzüglich der Anschlusskosten. Nach Angaben der Stadt kommen dort etwa 2000 Euro für den Kanal und 1700 Euro für die Wasserleitung auf die Bauherrn zu.

Planer Anton Niepelski rechnet damit, dass Baubeginn für die ersten Häuser am Ried im November / Dezember ist.

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