Ein Leben auf der Bühne

Schauspielerin Marion Kracht gastierte mit der Komödie "Hundewetter" in Baunatal

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Konzentriert sich in ihrer Garderobe: Wenige Minuten vor der Vorstellung in der Baunataler Stadthalle nahm sich Marion Kracht Zeit für ein persönliches Gespräch.

Baunatal. Es gibt kaum jemanden, der Marion Kracht nicht kennt, schließlich steht die 54-jährige Schauspielerin bereits seit 49 Jahren vor der Kamera und auf der Bühne.

Vor ihrem Auftritt als gestresste Geschäftsfrau, Ehefrau und Mutter kürzlich in der Komödie „Hundewetter“ in der Baunataler Stadthalle stand die sympathische Darstellerin für ein kurzes Gespräch zur Verfügung.

Mit fünf Jahren machte die Tochter eines Dramaturgen und Autors erste Film- und Werbeaufnahmen, mit den „Buddenbrooks“ und den „Drombuschs“ wurde sie bekannt und war inzwischen in über 100 Rollen zu sehen.

2002 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für ihr soziales Engagement und die Rolle der gehörlosen Sarah in „Gottes vergessene Kinder“ ausgezeichnet. „Das hat mich sehr gefreut. Ich habe es zunächst nicht glauben können“, sagt sie.

Auch der Klimaschutz liegt der Mutter eines 18- und eines 15-jährigen Sohnes sehr am Herzen. Darüber hinaus hat sie ein vegetarisch-veganes Kochbuch („Kracht kocht“) herausgebracht. In der Fortsetzung („Kracht kocht weiter“) gibt es neben Rezepten auch Anekdoten über Ernährung, die sie auf ihren Tourneen erlebt hat.

Mit ihren Kollegen Daniel Morgenroth und Lene Wink, die ebenfalls in Berlin leben, stand sie mit dem Stück „Auf ein Neues“ 340 Mal auf der Theaterbühne und kehrte nun mit der Komödie „Hundewetter“, bei der auch Judith Hoersch mitspielt, nach Baunatal zurück.

Fit hält sich die Vegetarierin durch Yoga. Wenn genug Platz da ist, wird mit dem Team im Hotelzimmer trainiert. „Ich jogge nur aus Notwehr“, verrät Marion Kracht.

Für drei Wochen sind die Darsteller mit dem Tourbus unterwegs, den der Tourneeleiter fährt. Danach kehren sie erst einmal zu ihren Familien zurück.

Übrigens gab es vor Jahren doch jemanden, der Marion Kracht nicht kannte. Als sie ihren späteren Mann kennenlernte, einen Architekten, der damals kaum Fernsehsendungen schaute, wusste er nicht, wer sie ist.

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