Tödlicher Unfall mit Roboter im VW-Werk: Staatsanwalt ermittelt

Kassel/Baunatal. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt weiter nach dem tödlichen Arbeitsunfall am Montag vor einer Woche im VW-Werk Kassel in Baunatal.

Nach Angaben von Sprecher Götz Wied wird weiter untersucht, ob gegen Sicherheitsbestimmungen verstoßen wurde. Vor gut einer Woche war ein 21-jähriger Mitarbeiter einer Fremdfirma aus Sachsen von einem Roboter gegen einen Metallwand gedrückt worden. Der junge Mann starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Der 21-Jährige und ein Kollege waren dabei, die Roboter-Anlage in der Elektromotoren-Produktion (Halle 6) neu zu installieren. Der andere Mitarbeiter hielt sich im Außenbereich der Roboter-Station auf. Möglicherweise auf Zuruf, so berichtete ein VW-Sprecher nach dem Unfall, habe dieser Mitarbeiter die Anlage eingeschaltet. Daraufhin sei der 21-Jährige von der Maschine erfasst und gegen die Wand gedrückt worden. Dabei wurde der Brustkorb des Mannes aus Sachsen eingedrückt. Trotz Reanimation starb er später im Klinikum Kassel.

Die Staatsanwaltschaft rechnet mit einem Ergebnis der Untersuchungen nicht vor Ende kommender Woche. 

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