Mannschaft geht mit neuem Trainer und verändertem Team in Gruppenliga-Saison

Tuspo Rengershausen: Zenkner will Defensive stärken

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Die Neuen in Rengershausen: (hinten von links) Oliver Greiner (Co-Trainer), Trainer Uwe Zenkner von vorne links: Alexander Rintsch (SV Kaufungen), Yasin Bingül (SV Türkgücü), Patrick Friedrich (pausierte), Fitim Islami (FC Körle), Leon Pehar (N. K. Hajduk Kassel) Es fehlen: Ibrahim Gül, Enver Gül, Emrah Kaya (alle SV Türkgücü), Dieunedort Kaknou Djobissie (TSV Oberzwehren).

Baunatal. Nach dem überraschenden Weggang von Tuncay Aral musste beim Fußball-Gruppenligisten Tuspo Rengershausen so schnell wie möglich ein neuer Trainer her.

Mit Uwe Zenkner präsentierte der Verein einen Nachfolger, der keineswegs eine Notlösung zu sein scheint.

Vielmehr steht in der kommenden Saison ein erfahrener Fachmann an der Seitenlinie, der zwar viel Arbeit vor sich hat, trotzdem optimistisch in die Zukunft blickt. “Klar ist, dass die Bedingungen hier in Rengershausen stimmen. Ich freue mich auf meine Aufgabe”, sagt Zenkner. Dabei tritt der neue Übungsleiter, der in der abgelaufenen Saison noch die A-Junioren des SV Kaufungen in der Hessenliga trainierte, kein leichtes Erbe an. In der vergangenen Runde musste der Tuspo lange um den Klassenerhalt bangen, und sicherte diesen erst am letzten Spieltag. Besonders die löchrige Defensive war eine Schwachstelle.

„Wir müssen in der Vorbereitung am Defensivverhalten der ganzen Mannschaft arbeiten”, betont der Trainer, der zusätzlich neun Neuzugänge integrieren muss. „Die Mannschaft wird sich erst einmal finden müssen. So ein Prozess kann und wird andauern”, so der Ex-Kaufunger. Zudem verließen acht Spieler aus der Vorsaison den Verein.

Mit Stürmer David Fichte zog es den treffsichersten Schützen der Tuspo zum SSV Sand. Ihn ersetzen soll Fitim Islami vom Ligakonkurrenten FC Körle. Fest steht, Zenkner ist Teil des Umbruchs in Rengershausen, und zunächst stehen bescheidene Ziele im Vordergrund. „Wir wollen die 40-Punkte-Marke erreichen. Danach können wir weiterschauen”, stellt der Coach klar.

Von Raphael Wieloch

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