Baunatal prüft Ersatz für Buslinie 58

Schauenburg/Baunatal. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember soll die Busverbindung zwischen Schauenburg und Baunatal wegfallen. In Schauenburg regt sich an verschiedenen Stellen Protest gegen das Vorhaben. Unter anderem gibt es eine Unterschriftenaktion.

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Das letzte Wort über das Aus der Busverbindung zwischen Schauenburg und Baunatal ist allerdings noch nicht gesprochen. Im Moment sieht es so aus, als wolle sich die Stadt Baunatal verstärkt um einen Ersatz für die Linie 58 kümmern. Das es erste Ideen und Gespräche dazu zwischen beiden Kommunen gibt, bestätigen jedenfalls beide Rathäuser auf Anfrage. Einzelheiten wollen die Verwaltungen noch nicht nennen.

Der Baunataler Magistrat setzte inzwischen ein Zeichen gegen das Ende der Busverbindung. Das Gremium habe einer entsprechenden Verwaltungsvorlage in seiner jüngsten Sitzung nicht zugestimmt, sagt Stadtsprecher Roger Lutzi. „Wir suchen nach Alternativen.“

Auch Schauenburgs Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU) berichtet von ersten Ideen und Kooperation mit den Nachbarn aus Baunatal. Es gehe darum, dass die Schauenburger weiterhin einen guten Anschluss an Baunatal haben. „Da bleiben wir dran.“

Knackpunkt in Schauenburg waren die ab 2013 zu erwartende Kostensteigerung für den Betrieb der Linie 58. 100 000 Euro sollte eine Fortsetzung in Eigenregie kosten, berichtet Bürgermeisterin Ursula Gimmler kürzlich im Gemendeparlament. Und so stimmten die Gemeindevertreter mehrheitlich dem Ende der Verbindung zu.

Von Sven Kühling

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