Schüler der Erich-Kästner-Schule Baunatal beurteilen Zentrum ihrer Heimatstadt – Ideen zur Entwicklung

Jugendliche mischen kräftig mit

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Visionen und Wünsche für ihre Heimatstadt: Die Schüler des achten Jahrgangs wissen genau, was ihnen gefällt. In der vorderen Reihe sitzen von links Heide Hoffmann (Kinder- und Jugendbeauftrage der Stadt Kassel), Christina Akimov, Selina Katzschmann, Chelsea Jannsen, Leonie Krebs, Julian Lehmann und Marcel Klapp. 

Baunatal. Sie sind jung, kritisch und wollen ihre Heimatstadt weiter positiv verändern. Die Rede ist von den Schülern des achten Jahrgangs der Erich-Kästner-Schule in Baunatal.

Mehrere Wochen haben sich die Jugendlichen mit Prozessen der Bürgerbeteiligung auseinandergesetzt. Und nicht nur das.

Mitbestimmung in der Gemeinde heißt ein Thema, das unter anderem von den beiden Lehrerinnen Bettina Schäfer und Petra Kartschall im Fach Gesellschaftslehre unterrichtet wird. „Die Schüler waren in der Baunataler Innenstadt unterwegs und haben sich Geschäfte, den Skatepark, Jugendtreffs und andere Möglichkeiten angeschaut, die positiv, aber auch negativ auffallen“, erklärte Bettina Schäfer.

Auf einem großen Stadtplan, markierten die jungen Leute farblich ihre Ergebnisse. Rot für negativ, grün für positiv und gelb unterlegt waren die Orte, für die sie Wünsche und Verbesserungsvorschläge hatten. Toll finden die Mädchen und Jungen das Schwimmbad, die vielen Fußballplätze und den Stadtpark. „Auch die Skaterbahn und die überdachte Einkaufspassage gefällt uns“, sagt Siyamend Demir aus der Klasse 8b.

Doch auch einige unangenehme Plätze fanden sie. „Es gibt einfach zu wenig Sitzmöglichkeiten in der Stadt, wir vermissen jugendgerechtere Geschäfte, und der Marktplatz ist zu langweilig gestaltet“, sagt Valentina Bashotaj.

Verbesserungsvorschläge gab es auch: Der Markt benötige mehr Farbe, und die Skaterbahn sei erweiterbar.

Kritisch und realistisch

Großes Interesse an der Meinung der Jugendlichen hatte vor allem Heide Hoffmann, Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Baunatal. „Sie sind kritisch und realistisch zugleich. Außerdem interessieren sie sich für die Prozesse, die mit verschiedenen Projekten verbunden sind.“

Diskussionen gab es auch mit Andreas Mayer vom Büro Junker + Kruse in Dortmund, der den Beteiligungs- und Planungsprozess der Innenstadtentwicklung in Baunatal seit Jahren begleitet. Und so nahm er einige Ideen mit.

Von Anthoula Grigoriadu

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