Baustelle mit Panorama

Stadtrundgang zeigt Fortschritte beim Umbau der City und des Rathauses

Weiter Blick, helles Licht: Die ‘Teilnehmer des Stadtteilrundgangs vor der Glasfront des neuen Sitzungsraums 118. Im Hintergrund ist das Rathhaus zu sehen. Fotos: Dilling

Baunatal. Die Sonne lacht, der Baunsberg strahlt im Farbenspiel seines herbstlichen Blätterkleids. „Das Panorama ist toll“, sagt Cornelia Steinberg und blickt wie die übrigen Teilnehmer des Stadtrundgangs begeistert durch die großen Scheiben des neuen Sitzungssaals 118 im Baunataler Rathaus.

Rund 40 Neugierige ließen sich am Sonntagnachmittag von der Ersten Stadträtin Silke Engler und dem stellvertretenden Fachbereichsleiter Hartmut Wicke die Fortschritte beim Umbau der Baunataler City und des Rathauses erklären. Viel Glas, viel Licht, viel neues Pflaster, immer mehr neue Wohnungen und großzügige Flanierbereiche für Kauflustige. Das war der vorherrschende Eindruck, den die Teilnehmer von dem Rundgang mitnahmen.

„Ich bin ein Fan von Baggern und Baukränen, wenn sie rollen“, bekannte Engler. Sie zeigten, dass es mit Baunatal vorangeht. In den nächsten Tagen werde die Stadt die Schallmauer von 28 000 Einwohnern durchbrechen, kündigte sie an. Damit seien die negativen Prognosen der Bertelsmann-Stiftung zur Bevölkerungsentwicklung widerlegt.

Die Stadt heiße alle Neubürger willkommen, erklärte die Stadträtin. Neben jungen Familien und älteren Menschen, die es in den gerade in die Höhe wachsenden Wohnungen am Stadtpark nur ein paar 100 Meter zur City haben, sollen auch behinderte Menschen etwas vom Stadtumbau haben. Auf der Baustelle des alten Postgebäudes erfahren die Stadtrundgänger, dass hier ein Begegnungszentrum entstehen soll, das die Baunataler Diakonie leiten wird.

Beeindruckt sind die Teilnehmer nicht nur vom Panorama vor dem neuen Sitzungssaal: Die erste Etage der neuen Bücherei, in der noch die Kabel von den Decken hängen und so manche Bodenfliese zu verlegen ist, bietet einen freien Blick auf den Marktplatz. Auf 900 Quadratmetern wird man dort nach Herzenslust schmökern, Kaffee trinken und im Internet surfen können. Noch haben die Handwerker viel zu tun, drinnen wie draußen. Im Februar werde aber alles fertig sein, dann lade die Stadt zum Tag der offenen Tür, sagte Engler.

Von Peter Dilling

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