Trauer um VW-Betriebsrat Hofstätter

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Robert Hofstätter

Baunatal. Mit der Familie trauern viele Menschen um Robert Hofstätter. Das ehemalige VW-Betriebsratsmitglied, in Altenbauna zu Hause, starb am 2. Oktober im Alter von 73 Jahren.

Hofstätter stammte aus dem heutigen Tschechien – aus Znojmo (deutsch: Znaim) in Mähren. In der neuen Heimat Nordhessen begann er nach einer Schlosser-Lehre in Zwesten im Mai 1960 als Mitarbeiter mit der Nummer 3600 im 1958 eröffneten Volkswagen-Werk in Altenbauna. Dort war er in der Aggregateaufbereitung tätig, bevor er 1972 erstmals in den Betriebsrat gewählt wurde.

Der Arbeitnehmervertretung gehörte Hofstätter 25 Jahre an, bis zum Ruhestand ab 1997. Viele Tausend Kollegen kennen ihn aus jener Zeit, zumal er auch in der Bildungsarbeit der IG Metall tätig war. Als Mitglied des Sozialausschusses habe er sich stets für Schwächere eingesetzt, erinnern sich VW-Weggefährten.

In Baunatal kämpfte Hofstätter in den 90er-Jahren mit Erfolg für mehr Lärmschutz an der Straßenbahnlinie im Leiselfeldbereich. Zuletzt betrieben Hofstätter und Ehefrau Luise einen Partyservice.

Neben seiner Frau hinterlässt Hofstätter drei Söhne mit ihren Familien. Die Trauerfeier findet am Freitag, 12. Oktober, ab 11 Uhr in der Kapelle des Hauptfriedhofs bei Kirchbauna statt. (ing)

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