Stadt hat 40 000 Euro investiert

Neuer Schießstand: Treffer schnell auf dem Schirm

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Bildschirm zeigt Treffer: Tanja Frank (SSV Baunatal) gehörte zu den ersten, die den digitalen Schießstand ausprobierten. SSV-Chef Thomas Gerke und Kreisschützenmeister Bernd Langebach (Großenritte) freuen sich, dass alles funktioniert.

Baunatal. Zuschauer wie Schützen bei Schießwettkämpfen brauchen Geduld. Nach jedem Treffer muss die Schießscheibe mithilfe eines Seilzugs eingesammelt und ausgewertet werden. Das dauert und tut der Spannung nicht gut. Anders ist das bei den neuartigen elektronischen Schießständen.

 Sie zeigen die Qualität eines Treffers sofort auf dem Computerbildschirm an. In diese moderne Technik hat die Stadt Baunatal 40 000 Euro investiert und alle zehn Schießstände der Schießanlage im Souterrain der Stadthalle elektronisch aufgerüstet. Auf Videoschirmen können die Zuschauer das Wettkampfgeschehen und die Treffer hautnah verfolgen.

Den etwa 100 aktiven Sportschützen des SSV Baunatal und des SV Großenritte mit ihren zehn Wettkampfteams bietet die Anlage nun bessere Trainingsmöglichkeiten. Die Schützen können fortlaufend schießen, ohne durch die Trefferauswertung in der Konzentration gestört zu werden.

Dank der neuen Technik könnten künftig auch Rundenwettkämpfe unter der Stadthalle ausgetragen werden. Man sei der Stadt sehr dankbar, sagten die beiden Vereinsvorsitzenden Thomas Gerke (SSV Baunatal) und Bernd Langebach (SV Großenritte). Die Schützen hatten selbst die Kabel verlegt, Platten und Bildschirme montiert.

Die Wettkämpfer der beiden Vereine schießen in der Hessenliga (Gewehr) und der Oberliga (Pistole). Künftig könne man endlich das Heimrecht bei den Rundenwettkämpfen nutzen, sagte Gerke. (pdi)

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