Nationales Fußballjugendcamp-Finale der Post am Parkstadion – Rathaus verzeichnet steigende Nachfrage

Turnierfinale des bundesweiten Sportcamp für Jugendliche in Baunatal

Begeisterung fürs Kicken: Fußballerinnen-Legende Steffi Jones (hinter dem Maskottchen rechts) mischte sich unter die 120 Mädchen und Jungen, die aus Bad Driburg und Alsfeld nach Baunatal gekommen waren. Fotos: Dilling

Baunatal.  Es wird ehrgeizig gedribbelt, Eltern und Großeltern feuern am Spielfeldrand ihre Sprösslinge an.

Steffi Jones, Direktorin des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) und Frauenfußball-Legende, zückt ihre Digitalkamera, schießt Fotos von den Mädchen- und Jungenteams, überreicht später einen Fairplay-Pokal. Länderspielstimmung liegt über den in gleißendes Sonnenlicht getauchten Hartplätzen am Baunataler Parkstadion. Die besten Nationalmannschaften der Welt sind angetreten, Brasilien ist natürlich auch dabei und ein lebensgroßes Maskottchen, wie sich das für ein bedeutendes Turnier gehört.

Natürlich war das am Samstag kein echtes Länderturnier auf den Baunataler Kunstrasenplätzen. Die Teams mit elf- bis 15-jährigen Mädchen oder Jungen traten nur unter den Nationalflaggen großer Fußballnationen an. Dieses Turnier bildete das Finale des bundesweiten Camp4us-Sportcamps der Deutschen Post DHL. Die Post hat die Sportstadt an der Bauna entdeckt. Baunatal liege geografisch einfach günstig, so dicht an der Autobahn und in der Mitte Deutschlands, sagt Detlev Steinebach, Projektleiter von Camp4us. „Und natürlich ist das hier ein tolles Stadion mit schönen Spielfeldern“, fügt er hinzu.

Die Post ist nicht der einzige Veranstalter, der auf Baunatal aufmerksam geworden ist. Die Sportstätten seien dieses Jahr schon von 13 auswärtigen Organisatoren gebucht worden, darunter drei Neulingen, berichtet Carmen Weimann von der Stadtverwaltung. Sie beobachtet eine steigende Nachfrage. „Wir haben uns einen Ruf erarbeitet. Wir sind bekannt“, sagt sie.

Dabei wirbt die Kommune nach den Worten Weimanns gar nicht großflächig für ihre Vorzüge als Sportstadt. „Wir bewerben das nicht extra. Wir versuchen, durch gute Leistungen zu überzeugen.“ Sie habe viele zufriedene Rückmeldungen von Sportveranstaltern erhalten. Die guten Bedingungen in Baunatal hätten sich wohl inzwischen herumgesprochen. Mit der Post sei der Kontakt über eine Kölner Veranstaltungsagentur zustande gekommen. Auch für kommendes Jahr lägen schon Anfragen vor, sagt Weimann. Trotz des großen Interesses von Veranstaltern sind die Sportstätten längst noch nicht ausgebucht. „Da ist noch Luft nach oben“, meint Weimann.

Fotos vom Sportcamp

Sportcamp: Fußballnachwuchs am Baunataler Parkstadion

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