Patent angemeldet

Baunataler Andreas Reith hat Kühlschrank für Getränkekisten erfunden

So soll er aussehen: Der neue Kühlschrank ähnelt einem gängigen Ständer für Getränkekisten. So hat ihn Andreas Reith gezeichnet.

Baunatal. Die besten Ideen entstehen oft in geselliger Runde. So ging es auch Andreas Reith. Beim Fußballgucken mit Freunden fiel dem Baunataler auf, wie mühsam das Stapeln von Flaschen im heimischen Kühlschrank ist.

„Man muss immer wieder nachfüllen, und dann liegen die schon gekühlten Flaschen stets unten“, sagt der 33-Jährige. Seine Lösung: Ein Kühlschrank, in dem ganze Getränkekisten Platz finden.

Inzwischen hat sich Reith seine Erfindung sogar patentieren lassen. „Ich dachte: So etwas muss es doch schon geben“, sagt Reith. Doch bei seiner Recherche im Internet fand er keinen derartigen Kühlschrank. Auch das Erfinderhaus, ein Unternehmen für Patentvermarktung aus Berlin, bestätigte Reith, was er bereits ahnte: Er hatte tatsächlich eine Erfindung gemacht.

Inzwischen hat sich der Großenritter seinen Getränkekisten-Kühlschrank patentieren lassen. „Natürlich musste ich dafür Geld investieren. Aber ich hoffe, dass es sich gelohnt hat“, sagt Reith, der als Netzwerktechniker bei VW in Baunatal arbeitet. Das Erfinderhaus, ein kommerzieller Anbieter mit Sitz in Berlin, unterstütze ihn bei der Suche nach Unternehmern, die seine Idee vermarkten.

Prototyp fehlt noch

Einen Prototypen gibt es zwar noch nicht, dafür aber eine detaillierte Zeichnung des Kühlschranks. Der ähnelt einem gängigen Ständer für zwei bis drei Getränkekisten - allerdings mit einem Kühlsystem drumherum. So können viele Flaschen gleichzeitig gekühlt und einfach entnommen werden.

„Das wäre ideal für jede Kellerbar und größere Feste“, findet Reith. Auch in der Gastronomie könne er sich seine Erfindung gut vorstellen. Und wer weiß, vielleicht gehört die Erfindung aus Baunatal bald zur Standard-Ausrüstung jeder Bar.

Von Pamela De Filippo

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