Baunataler Schule gewinnt "Trialog der Kulturen"-Wettbewerb

Baunatal. Die Erich-Kästner-Schule (EKS) aus Baunatal hat den Schulwettbewerb „Trialog der Kulturen 2013 / 14" von der Herbert Quandt-Stiftung gewonnen. Die Schüler hatten sich ein Jahr lang für die bessere Verständigung zwischen Juden, Christen und Muslimen in Deutschland eingesetzt.

Sie gingen bei kulturellen Abenden, trialogischen Lesungen und bei der Begegnung mit Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften der Frage nach, was Glück in den Religionen bedeutet. Zudem setzten sie Glück und Leid in Beziehung, indem sie sich in einer Ausstellung mit dem künstlerischen Werk des Auschwitz-Überlebenden Marian Kolodziej auseinandersetzten und einen religionsübergreifenden Gedenktag für die Opfer des Holocaust gestalteten.

Auch durch eigene Kunst näherten sich die Schüler dem Thema. Sie entwarfen Fenstermotive für Synagogen, Kirchen und Moscheen und schufen ein überdimensionales Mosaik der Religionen. Die Jury lobte: „Der Trialog der Kulturen an der Erich-Kästner-Schule war äußerst vielfältig, nachhaltig und mit großer Strahlkraft innerhalb und außerhalb der Schule.“ Die Schule erhält 9000 Euro Preisgeld.

Ausgezeichnet wurden neun Schulen aus fünf Bundesländern, zwei weitere aus Hessen (Julius-Leber-Schule, Frankfurt, Max-Planck-Schule Rüsselsheim). Preisgeld insgesamt: 60.000 Euro. (nis)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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