Baunataler Stadtwerke rüsten Lampen um

Baunatal. Die Straßenbeleuchtung in Baunatal soll effizienter werden. Die Stadtwerke wollen mit einem Beleuchtungskonzept nach und nach den Energieverbrauch und damit die Kosten senken. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtwerke hervor.

Das Straßenbeleuchtungsnetz der VW-Stadt ist mit 5500 Lampen bestückt. Die Kosten für den Betrieb eines Jahres gibt das Rathaus in einer Mitteilung mit 350.000 Euro an.

In einem erst Schritt sollen in den nächsten zwei Jahren 900 Quecksilberdampflampen durch Natriumdampflampen ersetzt werden. Das bedeutet, dass die bestehenden Leuchten mit 125 und 80 Watt durch effizientere mit 70 und 55 Watt ersetzt werden.

Quecksilber bald verboten

Die Quecksilberlampen müssen sowieso aufgrund einer EU-Richtlinie ersetzt werden, weil deren Vertrieb ab dem Jahr 2015 verboten ist.

Die Kosten für das Umrüsten gibt das Rathaus mit 45.000 Euro an. Die Lampen brächten eine jährliche Stromersparnis von 30.000 Euro, so dass sich die Investition bereits im zweiten Jahr rechne.

In einem weiteren Schritt wurden als Ergänzung von Straßensanierung im Bereich Tannenweg/An der Lehmgrube zehn Masten mit LED-Beleuchtung aufgestellt.

Auch in der Straße Neuer Hof wird diese Technik getestet. „Die LED-Beleuchtung wird im Allgemeinen als die energieeffiziente Beleuchtung der Zukunft gesehen.“ Diese ersten Erfahrungen wollen die Stadtwerke für weitere Einsatzmöglichkeiten im Stadtgebiet nutzen. (sok)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.