20 Bauplätze für junge Familien in Elgershausen

Voll belegt: Alle Bauplätze des Neubaugebietes Elgershausen-Mitte sind weg. In unmittelbarer Nachbarschaft, auf der anderen Seite der Großenritter Straße, sollen die nächsten Flächen erschlossen werden. Foto: Kühling

Schauenburg. Elgershausen bleibt interessant für junge Familien. Kaum sind alle 54 Flächen des Wohngebietes Elgershausen-Mitte weg, will das Rathaus in direkter Nachbarschaft das nächste Baugebiet schaffen.

Etwa 20 Plätze für Einfamilienhäuser sollen auf einer 2,18 Hektar großen Fläche mit dem Namen Fiedelhof-Süd entstehen. Die Erschließung des Geländes soll laut Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU) demnächst beginnen. „Ziel ist, dass die Bagger im Frühjahr rollen“, sagt sie. „Die Grundstücksverhandlungen mit den jetzigen Eigentümern haben begonnen. Diese sollen bis Ende Januar abgeschlossen sein.“

Die Bürgermeisterin geht davon aus, dass der Verkauf der Baugrundstücke im Sommer startet. Die Nachfrage ist offensichtlich groß. Im Rathaus, so Gimmler, gebe es schon eine Liste mit ersten Interessenten für das neue Baugebiet.

Eingefasst wird die Fläche im Westen durch die Großenritter Straße und im Osten durch die Altenritter Straße. Geplant ist eine Stichstraße in das Neubaugebiet, die allerdings keinen Anschluss an bestehende Wohngebiete bekommen soll. Das soll Autofahrer, die auf der Suche nach Schleichwegen sind, aus den Wohnstraßen heraushalten.

Das Rathaus will die Bauherrn zum Energiesparen ermuntern. Mindestanforderung für den Hausbau soll das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz sein. Dadurch verpflichten sich die Eigentümer, den Wärmebedarf des Gebäudes zu bestimmten Anteilen aus Solarthermie, Biomasse, Umweltwärme und Geothermie zu decken.

Ersatzweise könne der Wärmebedarf allerdings durch Abwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen werden. Ein Ersatz für den Einsatz erneuerbarer Energien soll zudem eine Unterschreitung der Effizienzanforderungen für Neubauten nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) um 15 Prozent sein.

Allerdings ist der Einsatz für Klima und Umwelt nicht verpflichtend. „Wir können das aus rechtlichen Gründen nichts vorschreiben“, sagt Gimmler. „Vorgeben im Bebauungsplan darf man das nicht.“

Preis steht noch nicht fest

Was die Bauherrn für den Quadratmeter Fläche hinblättern müssen, ist noch offen. „Wir sind dabei, den Preis festzulegen“, sagt die Rathauschefin. Anfang des Jahres werde es dazu einen Beschluss des Gemeindevorstandes geben.

Von Sven Kühling

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