Autofahrer müssen lange warten

Baustelle in Baunatal: Einfädeln ist schwierig

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Autofahrer müssen manchmal lange warten: Zu Stoßzeiten ist es schwierig, vom Goldacker nach links auf die Altenritter Straße abzubiegen.

Baunatal. „Nach einigen Minuten habe ich rumgedreht und bin hintenrum über die Ampel Birkenallee gefahren“, sagt Brigitte Weikert. Die Altenbaunaerin ist verärgert über die Auswirkungen der Baustelle auf der Altenritter Straße.

Vor allem während der Stoßzeiten rund um das VW-Werk wird’s schwierig, von der Straße Am Goldacker nach links auf die Altenritter Straße abzubiegen.

Brigitte Weikert gelang es nicht, sich in die Schlange Richtung Kassel einzufädeln. „Manchmal lässt einen jemand rein“, sagt die 59-Jährige, die zu ihrem Arbeitsplatz nach Kassel fahren wollte. Aber an diesem Morgen habe ihr kein Autofahrer ein entsprechendes Zeichen gegeben.

Durch den Umbau der Straße in Höhe des Neubaugebietes Stadtpark sind die Fahrbahnen der Altenritter Straße verengt, und es fehlt die gewohnte Einfädelspur für Autofahrer, die aus der Straße Am Goldacker kommen. „Das macht sich schon bemerkbar“, sagt auch Helmut Loose, Leiter des Polizeireviers Süd-West, das ebenfalls an der Straße Am Goldacker liegt. Schließlich müssen die Streifenwagen, die ohne Blaulicht und Martinshorn unterwegs sind, ganz normal in den Verkehr einfädeln. Vor allem, wenn es Schlangen Richtung VW oder davon weg gebe, sei es manchmal schwieriger, auf die Altenritter Straße zu gelangen, sagt er.

Loose hält die Situation allerdings für nicht so problematisch. „Das ist noch erträglich“, meint der Revierleiter. Aus Kassel sei jeder Autofahrer an solche Dinge gewöhnt.

Im Baunataler Rathaus habe sich bislang niemand über die problematische Situation beklagt, sagt Stadtsprecher Roger Lutzi auf Anfrage. Um die Schwierigkeiten an der Einmündung zu umgehen, rät er Autofahrern ferner, „auch mal über andere Straßen zu fahren“.

Bis Ende November

Gedulden müssen sich die Autofahrer noch. Die Baustelle mit den verengten Fahrspuren soll bis Ende November bestehen bleiben. Dann ist ein neuer Rad- und Gehweg entlang des wachsenden Wohnquartiers Stadtpark fertig. Wiederkommen solle damit die Einfädelspur, die das Auffahren in Richtung Kassel vereinfacht, kündigt der Stadtsprecher an.

Von Sven Kühling

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