Gospelchor bewies bei Konzert in Adventskirche viel Temperament

Begeisternde Stimmen

Hörgenuss. Mit temperamentvollen und leidenschaftlichen Auftritten überzeugten die Mitglieder des Niedervellmarer Gospelchores Open Arms, unter Leitung von Steffen Seifert, mehr als 400 Konzertbesucher in der Vellmarer Adventskirche. Foto: Brandau

Vellmar. Wenn die Sängerinnen und Sänger des Gospelchores Open Arms unter Leitung von Thorsten Seifert die Bühne in der Niedervellmarer Adventskirche betreten, können sich die Zuhörer immer auf ein besonderes Klangerlebnis freuen. Es sind nicht nur die Stimmen, die begeistern, sondern auch das temperamentvolle Auftreten der mehr als 40 Akteure und deren spürbare Begeisterung am Gospelgesang.

So war es auch beim Jahreskonzert, zu dem weit mehr als 400 Besucher gekommen waren. Bereits eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung gab es kaum noch freie Plätze in dem Gotteshaus, in dem die Gospelsänger zu Hause sind.

Gleich zu Beginn des Konzertes gedachten die Mitglieder des Chores der kürzlich verstorbenen Carrie Hoheneder.

Mit Kerzen in der Hand und dem Titel „thy will be done“ erinnerten sie an ihre Mitsängerin. Danach wurden die Konzertbesucher mit dem Lied „born again“ begrüßt. Dabei traten Christiane Pfeil und Elke Klein als Solisten auf und schnell sprang der Funke auf das Publikum über. Spätestens bei dem Titel „Halleluja“ von Leonard Cohen hatte sich der Chor in die Herzen der begeisterten Zuhörer gesungen.

Professionelle Musiker

Natürlich hatten auch die professionellen Musiker Rainer Hartl am Schlagzeug, Christian Schmidt, Bass und Saxophon, Urban Beyer am Keyboard und Thorsten Drücker mit Gitarre, die sich unter dem Namen „Getting the picture“ als begleitende Band zur Verfügung gestellt hatten, großen Anteil am Gelingen des Konzertes.

Das gilt auch für die hervorragenden Solostimmen Sheila und Steffi Bischof, Vera Wolf, Marina Kraft, Julia Zaun und nicht zuletzt Yvonne Schmidt, die das seit Jahren im Programm stehende Lied von Gabriellas Sång, unter dem begeisterten Applaus der Gäste sang. Auf vielfach geäußerten Wunsch von Besuchern früherer Konzerte wurde diesmal bei den durchweg fremdsprachigen Liedern auch eine deutsche Übersetzung der Texte auf eine Leinwand projiziert, was vom Publikum dankbar angenommen wurde.

Stimmungsvoll und harmonisch

Stimmungsvoll und harmonisch wirkten auch die Lichteffekte, die den Chor zeitweise in rotes, grünes oder blaues Licht tauchten.

Mit einem ansprechenden Gospel-Medley wollte sich der Chor nach fast zweistündigem Konzert verabschieden. Doch die begeisterten Zuhörer forderten immer wieder Zugaben und bekamen sie auch. Erst nach drei Stücken entließen sie die Akteure mit den bunten Schals.

Allerdings mussten die ihr Versprechen geben, bei der 3. Vellmarer Gospelnight am 3. Dezember gemeinsam mit Carness, den Twins vom Oslo Gospelchor, wieder aufzutreten.

Von Werner Brandau

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