Ahnataler Jugendliche sammelten Weihnachtsgrün ein – Daran schloss sich das Neujahrsfeuer auf dem Festplatz an

Zur Begrüßung 700 Bäume in Flammen

Beeindruckt vom großen Feuer: William Heerwald (von links), Lutz Eckhardt und Prisca Flöthe. Ahnataler Jugendliche hatten zuvor 700 Bäume zusammengetragen. Fotos: Sommerlade

Ahnatal. „Jetzt brennen die Weihnachtsbäume zum letzten Mal“, sagt Prisca Flöthe. Die 14-Jährige steht auf dem Festplatz an der Rasenallee und blickt in das große Feuer, das die Mitglieder der Feuerwehr Ahnatal kurz zuvor entfacht haben.

Beim mittlerweile 5. Ahnataler Neujahrsfeuer wurden die 700 Weihnachtsbäume verbrannt, die wenige Stunden zuvor von Prisca und ihren Kollegen der Feuerwehrjugend Weimar sowie den Jugendlichen des Schützenvereins Germania Heckershausen eingesammelt worden waren. „Das Feuer ist das Beste an der ganzen Aktion. Aber auch schon das Einsammeln hat mir großen Spaß gemacht“, sagt die Jugendliche. Seit dem frühen Samstagmorgen waren die ehrenamtlichen Helfer unterwegs, um die ausgedienten Weihnachtsbäume an den Straßenrändern einzusammeln. Zuvor hatten sie die Bewohner mit Informationsblättern auf die Aktion aufmerksam gemacht.

„Die meisten Anwohner waren nett und haben auch gern eine kleine Spende für die Feuerwehrjugend gegeben. Manche haben aber auch nach Ausreden gesucht oder die Tür gar nicht geöffnet, damit sie nichts geben müssen“, vermutet Prisca.

„Insgesamt war es aber eine tolle Aktion mit vielen netten Begegnungen“, resümierte der stellvertretende Feuerwehr-Jugendwart, Patrick Figge. Durchweg positiv verlief das Einsammeln der Bäume auch in Heckershausen. Dort hatte der Schützennachwuchs die Arbeit übernommen und rund 300 Bäume eingesammelt. „Unsere Jugend hatte viel Freude an der Aktion. Der Höhepunkt für alle ist dann aber das große Feuer zum Abschluss“, sagte Harald Temme, Jugendleiter des Vereins.

Auch bei den Ahnataler Bürgern erfreute sich die Veranstaltung offensichtlich großer Beliebtheit. Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse waren zahlreiche Besucher zum Festgelände hinter der Sporthalle gekommen, um das eindrucksvolle Spektakel mitzuerleben und kurzweilige Stunden bei Glühwein und Grillgut zu verleben.

Von Martina Sommerlade

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