Vorbereitungen für die Unterführung der Rasenallee im Bereich des Bahnübergangs in Heckershausen

Behelfsstrecke für den Verkehr

Bau an der Behelfsumfahrung: Ralf Wünsche, Geräteführer der Baufirma Hasselmann, schiebt Erde an für die Zufahrt zum Behelfsübergang über die Schienen. Fotos: Schräer

Ahnatal. Die Verkehrsführung ist schon deutlich zu erkennen. Derzeit wird an der Behelfsstrecke gearbeitet, über die die Fahrzeuge am jetzigen Bahnübergang Rasenallee vorbeigeleitet werden sollen. Dort wird ab Anfang August an der Unterführung der Rasenallee unter der Bahntrasse gearbeitet.

Vor einem Monat habe man begonnen, den Mutterboden auf der Trasse abzuräumen, sagt Bauleiter Jörg Kraus von der Firma Hasselmann. 450 Meter lang und 5,5 Meter breit wird die Behelfsstrecke. Der Mutterboden, laut Kraus etwa 200 Lkw-Ladungen, wird zwischen Rasenallee und der bis zu 40 Meter östlich verlaufenden Umfahrung zwischengelagert.

Inzwischen wurde mit dem Straßenbau begonnen und ein Unterbau aus gebrochenem Mineralgemisch aufgetragen. Im Bereich der Gleise musste für den künftigen Übergang außerdem Boden angeschüttet werden. Laut Plan soll ab 18. Juli der Asphalt aufgebracht werden.

Wenige Tage vorher wird ein neuer Bahnübergang im Zuge der Behelfsstrecke installiert. Hierzu müssen sämtliche erforderlichen Leitungen neu verlegt und Anschlüsse erstellt werden, sagt Thomas Bischoff von der Pressestelle der Bahn AG in Frankfurt. Wie am vorhandenen Übergang werden Halbschranken und Lichtzeichen zum Einsatz kommen.

Ab 8. August soll der Verkehr über die Behelfsstrecke rollen. 300 Meter vor den beiden Anschlüssen an die Rasenallee werde der Verkehr auf Tempo 70 reduziert, um dann 100 Meter vor der Auffahrt auf 50 km/h herabgesetzt zu werden, sagt Bischoff. Im gesamten Bereich einschließlich Umfahrung gelte Überholverbot.

Der Hellweg, über den derzeit die Heckershäuser noch direkt nördlich des Bahnübergangs auf die Rasenallee auffahren können, wird zur Sackgasse. Absperrschranken und Warnleuchten verhindern die Zufahrt zur Behelfsstrecke.

Diese kostet laut DB-Pressesprecher 300 000 Euro. Das gesamte Projekt mit Unterführung der Rasenallee und den Brückenbauwerken für die kreuzende Schienenstrecke und einem parallel verlaufenden Wirtschaftsweg ist mit 3,5 Millionen Euro kalkuliert und soll Mitte 2012 fertig sein.

Von Michael Schräer

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